....... seit über 25 Jahren Judo in Münsing

Bereits im Jahr 1979 entstand der Entschluß, in Münsing einen eigenen Judoverein zu gründen. Anlaß dazu gab eine Elterngruppe, die ihre Kinder regelmäßig nach Wolfratshausen ins Judotraining fuhr.
Großzügige Unterstützung erfuhren diese Eltern durch die Gemeinde Münsing; diese stellte die neu errichtete Turnhalle zur Verfügung und den damaligen Trainer Erich Houzer.

Am 04.03.1980 wurde der Judoverein Ammerland-Münsing e.V. mit dem ersten Vorsitzenden Dr. Bernd Munzinger, seinem Stellvertreter Dr. Butenandt und der Schatzmeisterin Regina Fest ins Vereinsregister
eingetragen. Diese wurden tatkräftig unterstützt durch ihre Familien sowie Herrn Dipl.-Ing. Hubert Rank. Bereits jetzt tummelten sich rund 80 Judoka auf dem damals noch geliehenen Judomatten.

1981 bestanden die Münsinger Judoka ihre erste Gürtelprüfung. Sie brachten Farbe auf die Matten, trugen gelbe Gürtel. Auf dem Gelände des Ammerlander Segelclubs fand das erste große Judo-Sommerfest statt.
Eine Veranstaltung, die bis heute Tradition hat. Nachdem es zwischenzeitlich durch die Familie Bester in Seeheim und auch durch die Familie Schöpf in Münsing organisiert wurde, findet es nunmehr auf dem
Badeplatz am Karnifflbach der Gemeinde Münsing statt.

1982 wurde Frau Monika Brenndörfer zur ersten Vorsitzenden gewählt und brachte, nach zwischenzeitlichem Mitgliederschwund, neuen Schwung in den Verein. Das erste Weihnachtsturnier wurde veranstaltet.
Ende 1984 übergab Herr Erich Houzer das Traineramt an Herrn Bernd Kösters. Mit einem Tag der offenen Tür wurde im Herbst 1985 der neue Trainer Josef Kalleder eingeführt, da Herr Kösters als Berufstrainer
bei anderen Judovereinen umfangreiche Aufgaben übernommen hatte. Die Mitgliederzahlen wuchsen deutlich und die Gemeinde Münsing stellte uns großzügig neue Hallenbelegungszeiten zur Verfügung.
Seit dem Jahr 1982 ist der Verein Veranstalter des beliebten “ Münsinger Nikolaus-Turnieres”, das bis heute mit großem Erfolg stattfindet.

1986 war der Mitgliederanstieg so stark, daß eine Anfängergruppe eingerichtet wurde. Nach einem schweren Verkehrsunfall unseres Trainers Josef Kalleder übernahm 1987 Herr Markus Hennig das
verantwortungsvolle Traineramt, das er im November 1988 an unseren neuen Trainer Christian Förg übergab. .

Im Jahr 1989 wurde durch den stetigen Mitgliederzuwachs eine dritte Trainingseinheit notwendig. Auch hierfür stellte die Gemeinde Münsing die Turnhalle zur Verfügung. Unseren ersten Auslandserfolg
erzielten Peter Brenndörfer und Christian Förg in Heerbrugg/Schweiz mit jeweils dem 2. Platz.

1990 übernahm offiziell Peter Brenndörfer, unter Anleitung von Trainer Christian Förg, die Betreuung der Anfängergruppe. Peter Brenndörfer trainierte und kämpfte mittlerweile auch mit der Judomannschaft
des TSV Großhadern im Olympiastützpunkt in München.

Im Jahr 1991 wurde unser Mitglied Peter Brenndörfer in die A-Jugend Judo-Nationalmannschaft berufen. Der regelmäßige Trainingsfleiß unserer Judoka führte zunehmend zu Erfolgen z. B. in Frankreich,
Tschechoslowakei, Polen, Schweiz, Österreich, Schweden, USA, Rußland, England und auch im Heimatland des Judo: Japan. In Münsing veranstalten wir das 1. Judo-Safariturnier, an dem unsere Kinder
seitdem mit großer Begeisterung regelmäßig jährlich teilnehmen.

Ermutigt durch diese Erfolge traten immer mehr Mitglieder in unsere Reihen, so daß wir am 01.01.1993 genau 100 Mitglieder zählten. Unser Trainer Christian Förg wurde damals unterstützt von den beiden
Co-Trainern Peter und Martin Brenndörfer sowie den Assistenztrainern Simon Machnik und Martin Will. Mit dem 1. Judokurs für Erwachsene im Herbst/Winter 1993/1994 wurde der Grundstein für unsere
heutige Männermannschaft gelegt. Über die Kreis- und Bezirksliga kämpfte sich diese nach oben und kämpfte in der Zeit von 1998 bis 2001 in der Landesliga.

Seit 1994 kämpften unsere Buben in der Jugendliga Oberbayern und belegten bereits im 1. Jahr den 1. Platz. In dieser Mannschaft waren und sind alle Alters- und Gewichtsklassen vertreten, so daß wir
regelmäßig mit 16 Aktiven antreten mußten.

Seit dieser Zeit schaffen wir es, uns fast immer für das Finale zu qualifizieren und auch unter die ersten drei Plätze zu kommen.

Seit 1995 findet auch ein regelmäßiger monatlicher Stammtisch im Gasthaus Gerer in Ammerland statt (jeden 1. Freitag im Monat ab ca. 19:30 Uhr mit Ausnahme der Schulferien)

Unter der Ägide des 1. Vorstandes Klaus Schramm wurde das Regelwerk des Vereines einer umfassenden Neuordnung unterworfen, aus der eine neue Satzung mit einer Finanzordnung entstand.

Durch Auflösung des J.S.C. Isartal wurden dessen Trainingszeiten in der Realschule in Wolfratshausen frei und wir konnten diese übernehmen. Einige Mitglieder schlossen sich uns an, darunter auch
Oliver Jungwirth, der seither bei uns mit viel Erfolg und Freude wirkt. Ebenfalls in dieser Zeit entstand eine Judo-Anfängergruppe im Kindergarten in Höhenrain.

Am 12. 02.1998 mußten wir leider für immer Abschied nehmen von unserem 2. Vorstand Frau Gerlinde Fischer-Sosna. Ihre stets freundliche und hilfsbereite Art wird uns ewig in angenehmer Erinnerung bleiben.

Unter der Leitung von Fumiyasu Yamamoto entwickelte sich ab April 1998 im Stützpunkt Höhenrain unsere Tai-Chi-Gruppe. Diese medidative, entspannende, gymnastische Übung ohne Wettkampf-Stress fand viele
Anhänger und Freunde. In diesem Jahr erfuhren wir Unterstützung durch den Eintritt unseres Schiedsrichters Peter Kohle, während Martin Brenndörfer im C-Kader der Deutschen Nationalmannschaft und
Mathias Nachtigal im Bayernkader aktiv waren.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1999 wurde der amtierende Vorstand mit Volkmar Brenndörfer, Irene Emmert und Helmuth Ridinger wiedergewählt. Im Juli 1999 veranstalteten wir einen Wochendlehrgang
für unsere Kinder und die der TG Landshut.

Im Jahre 2000 feierten wir das ganze Jahr über mit verschiedenen Aktivitäten unser 20-jähriges Jubiläum. Der Höhepunkt war im Juli 2000 ohnegleichen die Ausrichtung der Bayerischen Einzelmeisterschaft der Männer
im Judo. Zahlreiche Teilnehmer aus allen Teilen der Republik traten hier an und bescherten uns herrliche Kampfszenen mit strahlenden Siegern.

Seit der Jahreshauptversammlung im Jahr 2001 lenken in der Vorstandschaft Volkmar Brenndörfer, Ottmar Maier und Helmuth Ridinger die Geschicke des Vereines. Durch den Einsatz der aktiven Mitglieder auf
verschiedenen Turnieren und Veranstaltungen belegt der Verein seinen weit über die Landkreisgrenzen hinaus gehenden Bekanntheitsgrad im Judosport. Zahlreiche Titel in verschiedenen Klassen bestätigen die
erfolgreiche Arbeit der Trainer und Betreuer.

In den Jahren 2002 und 2003 bestätigt der Verein seine herausragende Jugendbetreuung und -arbeit mit zahlreichen Titeln auf den verschiedensten Turnieren und Wettbewerben sowohl im Inland als auch im Ausland.
Dies belegt die stets steigende Zahl der jährlichen Kilometer und die Vielzahl der Plazierungen. Gekrönt wird die Arbeit im Jugendbereich mit dem Gewinn der Jugendliga im Jahr 2003. Maßgebend hierfür war die optimale
Trainersituation, die durch den Gewinn von Jenny Regenberg als Trainerin geprägt war. Die Trainingseinheiten wurden den Bedürfnissen für den Breitensport und für den Leistungssport angepaßt. Leider wurde aus Mangel
an bereitwilligen Kämpfern der die Meldung zur Bezirksliga aufgegeben. Ein Teil der Kämpfer kämpft aber weiterhin für den TuS Weilheim bzw. den TSV Bad Aibling.

2004 - ein Jahr der sportlichen Freuden und einer menschlichen Niederlage. Wer geglaubt hat, das Jahr 2003 konnte in den Erfolgen nicht mehr gesteigert werden, der wurde eines Besseren belehrt - neben der erfolgreichen
Titelverteidigung in der Jugendliga konnte sich erstmals in der Geschichte des Vereines die männlich U17 Mannschaft bis zur Süddeutschen Meisterschaft durchkämpfen, die mit einem beachtlichen 5. Platz abgeschlossen
werden konnte. Leider erlebte diesen Triumph einer nicht mehr mit: Volkmar Brenndörfer - unser langjähriger Vorstand und das Herz und die Seele des Vereines verstarb am 09.08.2004 plötzlich und unerwartet. Groß war die
Trauer nach dieser bestürzenden Nachricht. Ungläubigkeit über den Tod herrschte nicht nur im Verein, auch in den bayerischen Judovereinen und bei befreundeten Funktionären, die Volkmar als “Judoverrückten im positiven
Sinne” kannten und sein Wissen über den Judosport beneidenswert fanden. Doch das Leben des Vereines ging weiter: auf der anschließenden außerordentlichen Jahreshauptversammlung wurde Jennifer Regenberg als neuer
Vorstand in die großen Fußstapfen von Volkmar gewählt. Mit Unterstützung der bestehenden Vorstandschaft und der Jugendwarte meisterte Jenny den Einstieg mit Bravour. Belohnt wurde das Sportjahr eben mit dem
5. Platz der MU17 auf der Süddeutschen Mannschafts-Meisterschaft sowie mit weiteren zahlreichen Erfolgen auf allen Jugendebenen sowohl bei den Frauen und auch bei den Männern. Das alljährliche Nikolausturnier, ein
Kind des verstorbenen Vorstandes Volkmar Brenndörfer wurde in seinem Gedenken ausgetragen, ca. 130 Kinder der benachbarten Vereine nahmen begeistert daran teil.

2005 - 25 Jahre Judoverein Ammerland-Münsing e.V.

Wir feiern Geburtstag. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Vorführungen präsentiert sich der Judoverein zu seinem Jubiläum auf Veranstaltungen und Turnieren. Wir beteiligen uns an dem sportlichen Jahr mit dem
Motto: “JUDO tut Deutschland gut”. Unter der Regie von Jennifer Regengberg, die auf der Jahreshauptversammlung in ihrem Amt als 1. Vorstand bestätigt wurde, bestätigte sich die herausragende Arbeit der Trainer
und Jugendwarte erneut auf hohem Niveau: mit 3 Mitgliedern war der Verein auf der Deutschen EM der MU17 in Naumburg vertreten. Hierbei holte sich Hisashi Yamamoto, im Jahr 2004 noch süddeutscher Meister,
den Titel des Deutschen Meisters seiner Klasse bis 55 kg. Besser konnte das Jahr 2005 nicht beginnen. Ebenso erfolgreich angelaufen ist die Zusammenarbeit mit der Grund- und Teilhauptschule Münsing und der
Sportarbeitsgruppe. Viele Schüler nehmen die zusätzlichen Sportstunden in Verbindung mit dem Judo-Training wahr und betreiben begeistert mit den Vereinsmitgliedern den Sport und erlernen die ausgefeilten Techniken.

Als Ausrichter des Finales der Jugendliga des Bezirkes Oberbayern verteidigt die Mannschft mit viel Ehrgeiz und spannenden Kämpfen ihren im Jahr 2004 errungen Titel des Jugendligameisters erfolgreich und krönt die
sportlichen Leistungen des Jahres 2005 zum Saisonsende mit dem bravösen 1. Platz in der Jugendliga Oberbayern.

Die Jahre 2005 und 2006 stehen unter der Führung von Jennifer Regenberg, ab Sept. 2008 vh. Adam. Die Jugendligamannschaft schaffte das unerreichbare und wurde zum 3. und zum 4. mal in Folge mit dem Meistertitel belohnt. Div. Erfolge in Einzelturnieren und Mannschaftsmeisterschaften rundeten die Jahre 2005 und 2006 ab.

Die Vorstandschaft mit Jennifer Regenberg, Ottmar Maier und Andrè Stadler trat mit der Mitgliederversammlung im Februar 2007 geschlossen zurück. Bei Jennifer Regenberg ließ sich die Vorstandsarbeit nicht mit dem Traineramt in Verbindung bringen. Ottmar Maier legte sein Amt wegen beruflichen Anspannungen nieder, der Schatzwart Andrè Stadler zollte der Masse an Arbeit im Verein und im Beruf Tribut und legte auch sein Amt nieder. Nun mußte lt. Satzung eine neue Vorstandschaft gewählt werden. Nach einiger Diskussion und Erklärungen stellte sich Christian Pankofer, Hermann Scheiblauer und Rolf Backes zur Wahl. Mit großen Mehrheiten wurden sie gewählt. Mit ihnen stellten sich noch einige Jugendwarte und Helfer zu Verfügung, um den Verein weiterzuführen.

Im Jahr 2007 machte die Erfolge weiter, zum 5. mal in Folge wurde die Mannschaft in der Jugendliga Meister. Der Vorstand gratulierte mit einem "Überraschungsessen" im MacDonald. Auch stellte sich wieder eine Bezirksliga - Männermannschaft auf. Unter der Führung vom Trainer Oliver Jungwirth und Anton Bauhofer machte die Mannschaft eine gute Figur auf der Matte. Im ersten Jahr wollten die Judoka erst mal Erfahrungen sammeln. Mit einem Abschluß im Mittelfeld wurden die Judoka belohnt. Das Nikolausturnier wurde in der Farcheter Mehrzweckhalle durchgeführt mit über 130 Judoka aus den umliegenden Vereinen machten dem in Gedenken an Vollkmar Brenndörfer ausgeschriebenen alle Ehre. Alle waren sehr erfolgreich und der Abschluß mit der Weihnachstfeier eine Runde Sache. Auch der finanzielle Kraftakt 144 Matten neu anzuschaffen wurde geschafft.

Das erste Jahr der neuen Vorstandschaft war gelaufen, viele Veränderungen wurden durchgesetzt, zum Wohle der Judoka und des Vereins. Die Männermannschaft in der Bezirksliga machte sich daran, jeden Gegner auf der Tatami zu schlagen. Die Bezirksliga wurde mit dem ersten Platz belohnt und nun war der Weg zur Landesliga-Aufstiegsrunde offen. Kampflos konnte der Aufstieg in die Landesliga erreicht werden. Die Jugendliga-Mannschaft erreichte zum 6. mal in Folge den Titel des Oberbayrischen Meisters. Mit den knappesten Ergebnis das es je gab schafften die männlichen Judoka das unmögliche. Ein Essen bei McDonald war obligatorisch. Die Einzelerfolge waren auch wieder achtbar, auch wenn keine Ergebnisse bei höheren Meisterschaften erreicht wurden. Trotz alle dem gibt es immer wieder regen Zuspruch und Zuwachs an Mitgliedern.