Mit der Teilnahme an diesen Veranstaltungen von Europäische Judo-Union, Deutscher Judo-Bund, Bayerischer Judo-Verband bzw. Judoverein Ammerland-Münsing erklären sich der/die Sportler/in bzw. seine gesetzlichen Vertreter damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit seiner/ihrer Teilnahme an der Veranstaltung gemachten Fotos, Filmaufnahmen und Interviews durch den Deutschen Judo-Bund, Bayerischen Judo-Verband, Judoverein Ammerland-Münsing bzw. den Ausrichter in Internet, Rundfunk, Fernsehen und Printmedien ohne Anspruch auf Vergütung verbreitet und veröffentlicht werden. Der/die Teilnehmer/in erklärt sich außerdem mit der Veröffentlichung seines/ihres Namens und Vornamens, seiner /ihrer Altersklasse, seines/ihres Vereins, seines/ihres Wohn-Landes und Wohn-Bundeslandes und seiner/ihrer Ergebnisse (Platzierungen) in allen veranstaltungsrelevanten Printmedien (Teilnehmerliste, Ergebnisliste, etc.) und in allen elektronischen Medien wie dem Internet einverstanden.
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Termine
Jenny Adam ist Vize-Weltmeisterin
Der 16.06.2011 sollte für Jenny Adam ein ganz besonderer Tag werden. Zum einen wurde ihr Sohn an diesem Tag 3 Jahre alt, zum anderen begannen in Frankfurt am Main die Judo-World-Championchips der Grand Masters. 4 Tage dauerte das Spektakel, an denen rund 800 Judoka aus aller Welt in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen um die WM-Medaillen kämpften. Jenny Adam, die sich 2 Monate zuvor noch ihren dritten Deutschen Meistertitel gesicherte hatte, hatte die Zeit bis zur WM genutzt, um mit ihrem Mann und Trainer Andreas Adam ihre Spezialtechniken und ihre Taktik zu optimieren.
Nun sollte sich zeigen, ob sich das harte Training gelohnt hatte und Jenny mit der starken Konkurrenz in der Welt mithalten konnte.Die Athletin des Judovereins Ammerland-Münsing ging in der Gewichtsklasse F1 -48kg an den Start. Gleich zu Beginn traf sie durch eine unglückliche Auslosung auf die Deutsche Vize-Meisterin Wiebke Phillips. Nach einigem Abtasten der beiden Kämpferinnen konnte die Münsingerin ihre Kontrahentin mit einem Uchi-Mata (Innenschenkel-Wurf) vorzeitig von der Matte fegen. Erleichtert über den geglückten Start in die WM beobachteten Jenny und Ihr Mann Andreas die anderen Kämpferinnen in der 48kg-Klasse ganz genau und studierten deren Stärken und Schwächen. Besondere Aufmerksamkeit galt der starken Ungarin Ildiko Milos, die ein gutes Turnier kämpfte und augenscheinlich äußerst schwer zu werfen war. Als Jenny dann auf die Ungarin traf, dachte sie nur noch an eins: „Jetzt oder nie! Dieser Kampf gehört mir!“ Adam ging voll konzentriert in diese Kampfbegegnung, hing doch von diesem Kampf ab, ob sie die Chance bekam, um Gold oder Silber zu kämpfen. Die 33-Jährige versuchte von Beginn an das Konzept der Ungarin zu stören und eigene Akzente zu setzen. Dies gelang der deutschen Kämpferin mit jeder Sekunde mehr. Mit Fußtechniken und starken Bodentechniken verunsicherte Jenny ihre Gegnerin zunehmend, bis ihr nach der Hälfte der Kampfzeit ein Schulterwurf gelang, der mit einem Waza-ari (zweithöchste Wertung) belohnt wurde. Jenny konnte diese Wertung über die Zeit bringen und entschied diesen nervenaufreibenden Kampf für sich. „Das war ein Wahnsinnskampf! Jenny hat unglaublich clever gegen die Ungarin agiert und hat sogar eine hohe Wertung mit einer Wurftechnik erzielen können. Dies ist in bei dieser WM keiner anderen Kämpferin gelungen!“ erklärte Andreas Adam nach dem Fight.
Im finalen Kampf traf Adam dann auf die amtierende deutsche Meisterin -52kg Petra Pfaffl, die eigens für die WM ihr Gewicht reduziert hatte, um in der 48kg-Klasse zu starten. Beide deutschen Kämpferinnen waren schon viele Male aufeinander getroffen, sie kannten die Stärken der jeweils anderen und wussten, dass in diesem Kampf alles offen war. Das Duell war geprägt vom offensiven Kampfstil beider Athletinnen, bei dem beide um jeden noch so kleinen Vorteil kämpften, der zu einer Wertung führen könnte. Doch an diesem Tag war Jennys Gegnerin taktisch einfach besser und so musste sich Jenny ihre erste und einzige Niederlage an diesem Tag eingestehen. Erschöpft aber überglücklich fiel sie am Ende der Kämpfe ihrem Mann mit Tränen der Erleichterung in die Arme. Plötzlich war alle Anspannung von ihr abgefallen. Die Last der letzten Monate und der hohe Erfolgsdruck waren einem großartigen Gefühl der Erleichterung gewichen. „Ich habe hart für diese Medaille gekämpft, habe in letzter Zeit auf Vieles verzichten müssen und so oft es ging trainiert. Aber das harte Training mit meinem Mann und befreundeten Trainingspartnern hat sich bezahlt gemacht!“, kommentierte die glückliche Münsingerin. Nun konnte Jenny ihrer langen Erfolgsgeschichte einen weiteren Titel hinzufügen, den Titel der Vize-Weltmeisterin.
Auf dem Treppchen ganz oben
Jenny Adam sichert sich ihren dritten Deutschen Meistertitel im Judo
Der 16. April 2011 schien ein Tag wie jeder andere im Wettkampfalltag von Jenny Adam, Kämpferin des Judovereins Ammerland-Münsing, zu sein. Die Akkreditierung für die Deutsche Einzelmeisterschaft der Senioren und das Wiegen am Vorabend waren Routine, das Eintreffen von Jenny am nächsten Morgen mit rund 400 weiteren gleichgesinnten Judoka in der Heilbronner Sporthalle sowie das Aufwärmen waren oft wiederholte Rituale. Doch der Schein trog, denn Jenny Adam war unglaublich nervös und angespannt. Trainingsausfälle wegen Krankheit und Umzug kamen in letzter Zeit häufiger vor. Aber Andreas Adam, Ehemann und Trainer von Jenny, hatte sie bestmöglich auf diesen Tag vorbereitet, insbesondere die intensive Arbeit an Jennys Spezialtechnik sollte sich bezahlt machen.

Nun gilt es , sich intensiv auf die bevorstehende Masters- WM im Juni vorzubereiten, die eigentlich in Ägypten stattfinden sollte. Die dort vorherrschenden Unruhen bewegten jedoch die Veranstalter zu einer Umstrukturierung und verlegten die WM nach Deutschland.
Informationen aus dem Jahr 2009
Jenny Adam holt überraschend Bronze bei der Judo-Weltmeisterschaft der Ü30 im Jahr 2009
In der Zeit vom 28.05.09-31.05.09 fanden die „Judo-World-Championships for Masters“ statt, so der offizielle Titel dieser Weltmeisterschaft.
Rund 1200 männliche und weibliche Judoka aus allen Kontinenten trafen sich in Deutschland/ Sindelfingen, um die Besten zu ermitteln. Gekämpft wurde an vier Tagen, auf fünf Kampfflächen, in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen. Jenny Adam vom Judoverein Ammerland-Münsing trat in der Kategorie F1, -48kg an, die leichteste aller Gewichtskategorien.
Schon im Vorfeld hatte sich die gebürtige Berlinerin über ihre Konkurrentinnen informiert und wusste, dass es sehr schwer werden würde, bei dieser hochrangigen Meisterschaft Akzente zu setzen. Jennys Vorbereitung bestand aus täglichem Training und die Unterstützung vom ehemaligen Europameister Franz Dausch aus Schweitenkirchen, der ihr wertvolle Tipps gab und an Jennys Techniken arbeitete.
Am Freitag, den 29.05.09 wurde es dann Ernst für die 31-jährige Kämpferin, die mit ihrem Mann und ihrem fast einjährigen Sohn angereist war. Trotz einer Handverletzung, die sie sich noch kurz vor der WM zugezogen hatte, war sie bereit für ihre Aufgabe, ihr Land würdig zu vertreten.
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten konnte Jenny ihre Leistung mehr und mehr steigern und letzte Kraftreserven mobilisieren, um mit der starken Konkurrenz mitzuhalten. Andreas Adam, Ehemann und Trainingspartner von Jenny Adam erzählt: “Jeder Athlet weiß, worum es hier geht, denn bei einer Weltmeisterschaft kämpft man nicht alle Tage. Und diesen Druck hat man jede Sekunde gespürt. Judo ist auch Kopfsache, der Kämpfer muss sich frei machen können von äußerlichen Störfaktoren, beim Kampf zählt nur das Hier und Jetzt, Du und der Gegner, sonst nichts. Alles andere muss man ausblenden können.“
Das Leichtgewicht Jenny Adam, die eher zu den größeren Kämpferinnen ihrer Gewichtsklasse gehört, musste sich letztendlich der äußerst starken Italienerin Moira Giusti geschlagen geben, die mit tiefen Angriffstechniken agierte und so die deutsche Kämpferin vorzeitig besiegte. Jenny nach dem Kampf: „Die Italienerin war mir einfach technisch überlegen. Doch es war mir eine Ehre, gegen eine solche Spitzenathletin anzutreten, die ja letzten Endes auch verdient Weltmeisterin geworden ist.“
Im Kampf um Platz 3 ließ sich Jenny nicht vom aggressiven Kampfstil ihrer deutschen Gegnerin beeindrucken und beendete diesen Kampf vorzeitig mit einer Aushebetechnik.
Sichtlich stolz auf ihre Bronzemedaille erzählt Jenny am Ende des Tages: “Diese WM war für mich persönlich ein echtes Highlight. Nachdem ich letztes Jahr einen wundervollen Sohn geboren habe und demnach eine doch recht kurze Vorbereitungsphase hatte, bin ich besonders stolz, mich in die Reihe dieser Top-Athletinnen einreihen zu dürfen. Der 3. Platz war das absolute Maximum, das ich zu diesem Zeitpunkt erreichen konnte.“
Jetzt geht das Training weiter, denn Jenny kämpft weiterhin in der Judo-Bundesliga und Bayernliga und hat auch noch das ein oder andere Einzelturnier im Hinterkopf, welches sie anstrebt zu kämpfen. Und im November dieses Jahres möchte sie topfit bei den Europameisterschaften Ü30 in Italien starten, wo sie sicherlich wieder auf die amtierende Weltmeisterin treffen wird.
Am Samstag starteten unsere Jenny und ihr Mann Andi bei der Deutschen Meisterschaft Ü30. Dabei erreichte Jenny den 1. Platz in ihrer Alters- und Gewichtsklasse! Wir gratulieren von ganzem HERZEN! Für Andi ging es nicht so gut, aber dabei sein ist alles!

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