Tabelle der Landesliga Süd Männer: 1. JV Ammerland-Münsing 10:2; 70:46; 2. DJK Ingolstadt 10:2; 67:46; 3. Post SV München 6:6; 62:46; 4. Nippon Passau 5:7; 65:50; 5. TV Lenggries 4:6; 36:57; 6. TuS Bad Aibling 5:7; 46:68; 7. TSV Palling 4:8; 52:60; 8. DJK Eichstätt 2:6; 40:56;
Betreuer: Anton Bauhofer, Anton.Bauhofer@jvam.de, oder unter Tel: 08171 / 52462 od. 08171 / 80079221
Aktuelle Tabelle finden Sie
hier!


Mit der Teilnahme an diesen Veranstaltungen von Europäische Judo-Union, Deutscher Judo-Bund, Bayerischer Judo-Verband bzw. Judoverein Ammerland-Münsing erklären sich der/die Sportler/in bzw. seine gesetzlichen Vertreter damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit seiner/ihrer Teilnahme an der Veranstaltung gemachten Fotos, Filmaufnahmen und Interviews durch den Deutschen Judo-Bund, Bayerischen Judo-Verband, Judoverein Ammerland-Münsing bzw. den Ausrichter in Internet, Rundfunk, Fernsehen und Printmedien ohne Anspruch auf Vergütung verbreitet und veröffentlicht werden. Der/die Teilnehmer/in erklärt sich außerdem mit der Veröffentlichung seines/ihres Namens und Vornamens, seiner /ihrer Altersklasse, seines/ihres Vereins, seines/ihres Wohn-Landes und Wohn-Bundeslandes und seiner/ihrer Ergebnisse (Platzierungen) in allen veranstaltungsrelevanten Printmedien (Teilnehmerliste, Ergebnisliste, etc.) und in allen elektronischen Medien wie dem Internet einverstanden.


Aufstieg perfekt Es ist geschafft - die Männermannschaft des JV Ammerland-Münsing ist in der Bayernliga angekommen!

 
Dieses Ergebnis wurde kurzfristig bekannt, als feststand, dass von den vier für die Aufstiegskämpfe zur Regionalliga Süd berechtigten Vereinen (TG Landshut, Kodokan München, Jukaido Heidelberg, PS Karlsruhe) nur noch Kodokan München und PS Karlsruhe übrig geblieben waren, nachdem die TG Landshut und Jukaido Heidelberg ihre Nennungen zurück gezogen hatten. Da sich bereits am 31.10.10 der bisherige Regionalligist TV Erlangen in den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga Süd durchgesetzt hatte und der oberpfälzische FC Rötz in die Bayernliga abgestiegen ist, standen für die potentiellen Aufsteiger aus Baden-Württemberg und Bayern zwei Plätze zur Verfügung. Somit steigen also mit Kodokan München und PS Karlsruhe die beiden jeweiligen Vizemeister der Bayern- bzw. Baden-Württemberg-Liga kampflos in die Regionalliga Süd auf. Der JC RBS 1991 Leipzig steigt aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga Mitte und macht damit Platz für den nachrückenden, bisherigen Regionalligisten TV Erlangen. Damit ist der TV Erlangen neben dem TSV Abensberg, dem TSV München-Großhadern und der TG Schweinfurt der vierte bayerische Verein, der 2011 in den beiden Bundesligen der Männer starten wird. Nach dem Aufstieg von Kodokan München enfallen nun auch die Entscheidungskämpfe der beiden Sieger der bayerischen Landesligen Süd und Nord (JV Ammerland-Münsing und PTSV Hof) um den Aufstieg in die Bayernliga, die auf Grund des Abstiegs des FC Rötz aus der Regionalliga Süd notwendig geworden wären. Die beiden Aufsteiger begegnen sich dann bereits am 5. Februar 2011, dem ersten Kampftag der neuen Bayernligasaison, in Hof. Der TSV Lohr zieht seine Mannschaft freiwillig aus der Bayernliga in die Landesliga Nord zurück. Deshalb wird auch dem Antrag der zusammen mit dem TSV Königsbrunn abgestiegenen SF Harteck München auf Verbleib in der Bayernliga stattgegeben werden. Weil dann mit dem TSV Königsbrunn nur noch ein Verein in die Landesliga Süd absteigt und der JV Ammerland-Münsing in die Bayernliga aufgestiegen ist, steigt aus der Landesliga Süd auch nur ein Verein ab. Die DJK Eichstätt muß deshalb nach dem Abstieg ihrer 1. Mannschaft aus der Landesliga Süd in die Bezirksliga Oberbayern nun ihre beiden bisherigen Mannschaften I und II auf eine Mannschaft reduzieren. Auch die Aufstiegskämpfe zur Landesliga Süd fanden nicht statt. Alle vier dazu qualifizierten Bezirksligasieger aus München, Niederbayern, Oberbayern und Schwaben wollen nicht in die Landesliga Süd aufsteigen. Die KG Germering-Fürstenfeldbruck, der oberbayerische Bezirksliga-Vizemeister 2010, hat darauf hin Interesse an der Landesliga Süd angmeldet und steigt deshalb nun ohne weitere Qualifikation für den Absteiger DJK Eichstätt I in die Landesliga Süd auf. Die Tabellen der jeweiligen Ligen finden Sie hier: http://ergebnisse.judobundesliga.de/m1-saison.html#k1 http://ergebnisse.judobundesliga.de/m2-saison.html#k9 http://www.djb-regionalliga-sued.de/tabelle-sued.html http://www.b-j-v.de/front_content.php?idcat=172&view=liga&showliga=2 http://www.b-j-v.de/front_content.php?idcat=172&view=liga&showliga=6 http://www.judo-oberbayern.de/Ergebnisse_10/10_Erg_Bezliga.pdf



Verloren - und doch Gewonnen! Münsinger Judo-Männermannschaft ist Meister der Landesliga Süd

 

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Die Münsinger Männermannschaft in Palling (von links nach rechts):
Andreas Bauhofer (-66 kg), Yann Donat (-66 kg), Andreas Märkl (-66 kg),
Alexander Bauhofer (-73 kg), Anders Chucholowski (-73 kg),
Michael Bauhofer (-81 kg), Maximilian Graf (-81 kg), Helmuth Ridinger (-81 kg),
Peter Pfatrisch (-90 kg), Oliver Jungwirth (-90 kg), Maximilian Tarant (+90 kg).
Nicht auf dem Bild: Dominik Urich (+90 kg), er verpasste die Wiegezeit um
wenige Minuten, weil er auf der Autobahn im Stau stand.

 

Gewinnen wollte Oliver Jungwirth, der Trainer der Münsinger Judo-Männermannschaft, am Samstag gegen den TSV Palling unbedingt, um so mit seiner Mannschaft erstmals den Meistertitel der Landesliga Süd an den Starnberger See zu holen. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Der Tabellenführer JV Ammerland-Münsing kassierte, wie auch schon 2009, in der letzten Begegnung seine erste und einzige Niederlage der Saison. Die nicht vollständige Münsinger Kampftruppe verlor in Palling 10:9. Dominik Urich war auf der Autobahn im Stau gestanden und hatte die Wiegzeit um wenige Minuten verpasst. Somit durfte er nur noch zuschauen, wie seine Mannschaftskameraden knapp am Sieg vorbei kämpften. Während der Heimfahrt von Palling erreichte die etwas enttäuschten Münsinger im Auto von Mannschaftssprecher Anton Bauhofer dann aber ein Anruf aus Ingolstadt: „Die Red Sox haben verloren – Ihr seid Meister!“ wurde ihnen mitgeteilt und die Münsinger jubelten wieder.

Nachdem also der punktgleiche Tabellenzweite DJK Ingolstadt daheim mit 8:10 gegen die DJK Eichstätt unterlag, und somit beide Spitzenmannschaften am letzten Kampftag patzten, bleibt der JV Ammerland-Münsing an der Tabellenspitze und ist Sieger der Landesliga Süd. Laut Anton Bauhofer erleben die Münsinger Judokas damit die erfolgreichste Saison in der 30-jährigen Vereinsgeschichte. Und Vereinsvorstand Christian Pankofer ergänzt: „Ich freue mich und gratuliere unserer Männermannschaft zu diesem unerwartet hart erkämpften und hoch verdienten Triumph.“

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Alexander Bauhofer (JV Ammerland-Münsing, weiße Hose)

 

Damit hat die Männermannschaft des JV Ammerland-Münsing erstmals die Möglichkeit, in die Bayernliga aufzusteigen. Ob dies direkt möglich sein wird oder hierfür Entscheidungskämpfe gegen den Meister der Landesliga Nord, PTSV Hof, erforderlich sind, das hängt lt. Bauhofer von den Auf- und Abstiegen in den höheren Ligen ab. So könnte am 3. Juli, dem letzten Kampftag der Regionalliga Süd, daraus der oberpfälzische FC Rötz in die Bayernliga absteigen. Wenn sich dann nicht ein Vertreter der Bayernliga in den Aufstiegskämpfen Ende Oktober für die Regionalliga Süd gegen die Konkurrenten aus Württemberg und Baden durchsetzt, wäre in der Bayernliga eine Mannschaft zu viel und deshalb für die beiden Aufsteiger nur ein Platz frei. In diesem Fall müssten beide Landesliga-Meister Anfang November zwei Entscheidungskämpfe um den Aufstieg austragen. Coach Jungwirth: „Es bleibt spannend. Wir beobachten die Bundes- und Regionalligen mit Interesse und werden uns auf mögliche Begegnungen gegen Hof einstellen.“ @www.jvam.de










Münsing erobert Tabellenspitze
Judokas nehmen Bayernligaaufstieg ins Visier


14:6 bezwangen die Judokas des JV Ammerland-Münsing am sechsten Kampftag auswärts die DJK Eichstätt. Damit überholten die Münsinger ihre punktgleichen Konkurrentin DJK Ingolstadt, die seit Saisonbeginn vor ihnen auf Platz Eins lag. Die "Red Sox", die zuletzt noch, nach ihrer 8:11-Niederlage in Münsing, beide Punkte am Starnberger See lassen mussten, besiegten zuhause in Ingolstadt den TSV Palling, nach 7:2-Pausenführung, schlussendlich nur mit 10:8. Dies ermöglichte den Münsingern nun, nach ihrem unerwartet deutlichen 14:6-Sieg über die DJK Eichstätt, an den punktgleichen Donaustädtern vorbeizuziehen und mit 3 Siegen Vorsprung erstmals in dieser Saison die Tabellenführung der Landesliga Süd zu übernehmen. Als einzige Mannschaft ohne Niederlage, stehen die Münsinger Judokas nun knapp vor dem Aufstieg in die Bayernliga. Vorausgesetzt, sie vermögen diesen Vorsprung auch noch nach dem siebten und letzten Kampftag im Juni bis ins Ziel retten. "Das wäre dann der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte.", so der Münsinger Mannschaftssprecher Anton Bauhofer, dessen drei Söhne Michael, Alexander und Andreas ebenfalls in der Mannschaft sind.

Vor dem Kampf in Eichstätt waren die Münsinger noch von Personalsorgen geplagt. Doch zum einen erging es den Eichstättern ähnlich und zum anderen meldeten sich immer mehr Judokas einsatzbereit. Die Telefonate von Teamchef Anton Bauhofer am Freitag Abend zeigten Wirkung. War es ihm doch gelungen, noch einige seiner Judokas für ein paar Stunden von Familienfeiern und Lehrbüchern abzuziehen. Buchstäblich in letzter Sekunde vor Wiegeschluss schaffte es als fünfzehnter auch noch Dominik Urich, gerade noch rechtzeitig in Eichstätt an der Waage zu sein. Die beiden Coaches Oliver Jungwirth und Alexander Bauhofer mussten nun für ihre Mannschaftsaufstellung jeweils 10 der 15 Judokas wählen, die allerdings leider nicht gleichmäßig auf die fünf Gewichtsklassen verteilt waren. Die Gewichtsklassenauslosung ergab die Reihenfolge -81/-73/-66/-90/+90 kg. Das Trainerduo ließ den erfahrenen Max Graf beginnen. Der starke Münsinger brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung, die Peter Pfatrisch, Alexander Bauhofer und Magnus Chucholowski auf 4:0 ausbauten. Nach einer Niederlage von Yann Donat siegte Felix Ocker zum 5:1, bevor auch Oliver Jungwirth und Felix Flegiel ihre Punkte abgaben. Flegiel mußte dabei der Unausgewogenheit der Münsinger Mannschaft Tribut zollen und wurde sogar zwei Gewichtsklassen höher eingesetzt. Trotzdem brachte Flegiel seinen Gegner anfänglich kurzzeitig an den Rand einer Niederlage, bevor er dann letztendlich doch verlor. Maxi Tarant und Dominik Urich stellten mit ihren beiden Siegen die unerwartet hohe 7:3 Pausenführung für Münsing her. Im zweiten Durchgang baute das Münsinger Trainergespann die Mannschaft um. Es startete Chucholowski mit einem Sieg zum 8:3, bevor Graf von den drei souverän agierenden Kampfrichtern wegen unerlaubten Beinfassens mit Hansokumake bestraft wurde. Die nächsten drei Siege von Flegiel, Bauhofer und Ocker führten zum 11:4 für Münsing. Donat und Stiller verloren jeweils, wobei zur Abwechslung diesmal der erst 17-jährige Yannick Stiller zwei Gewichtsklassen höher eingesetzt wurde. Pfatrisch, Urich und Tarant schlossen mit ihren Siegen zum 14:6-Endstand ab. Coach Jungwirth lobt seine Kämpfer: "Ich bin froh um jeden meiner Kämpfer. Jeder ist wichtig. Dies ermöglicht uns, taktisch variieren zu können. So kamen diesmal 11 von 15 zum kämpfen dran. Und jeder hat sein Bestes gegeben. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Moral hat und den Ausfall von sechs Stammkämpfern gut wegstecken und verkraften kann. Diese Truppe sollte auch in der Bayernliga mithalten können."

Nach dem Münsinger Triumph über Eichstätt steht nun am 26. Juni der letzte Kampftag an. Die Münsiger Tabellenführer müssen dann erneut auswärts, diesmal beim Tabellenvorletzten TSV Palling, antreten. Gleichzeitig empfangen die Tabellenzweiten "Red Sox" zuhause in Ingolstadt den Tabellenletzten DJK Eichstätt. Wie Anton Bauhofer, sagt, hängt es vom Ausgang dieser beiden Begegnungen ab, wer in die Bayernliga aufsteigt, die "Red Sox" DJK Ingolstadt oder der JV Ammerland-Münsing.





JV Ammerland-Münsing mit Personalsorgen
Jungwirths Matten-Cracks fahren nicht komplett nach Eichstätt

Mit großen Personalsorgen sieht Oliver Jungwirth, Trainer des Judoverein Ammerland-Münsing, dem kommenden Samstag entgegen. Zur anstehenden, sechsten Landesligabegegnung hagelte es bisher mehr Ab- als Zusagen seiner Kämpfer.

Wie Mannschaftssprecher Anton Bauhofer berichtet, benötigt seine Männermannschaft in fünf verschiedenen Gewichtsklassen jeweils zwei Kämpfer. Aus verschiedensten Gründen stehen derzeit aber rund zwei Drittel der Mannschaft am kommenden Samstag nicht zur Verfügung. „Die Absagen wegen Krankheit können wir derzeit wohl einfach dem Wetter zuschreiben.“, so Bauhofer. Aber auch die vielen Abmeldungen seiner Kämpfer aus beruflichen Gründen sieht er in seiner Mannschaft mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Wir freuen uns für jeden Einzelnen, dass er eine Arbeit hat, aber natürlich fehlt uns jeder, der dann am Samstag arbeiten darf.“ Und wie Bauhofer weiter ausführt, beginnt auch die Urlaubszeit bereits, so dass einige seiner Judokas aus diesem grundsätzlich erfreulichen Grund der Münsinger Mannschaft fehlen werden.

Coach Jungwirth ist trotzdem zuversichtlich und hofft, den letztjährigen 11:9 Erfolg in etwa wiederholen zu können: „Wir werden unsere 10 Judokas zusammenbringen. Alle unsere Kämpfer werden voll motiviert sein. Jeder Einzelne wird am Samstag in Eichstätt seine volle Leistung bringen. Ein knapper Sieg sollte drin sein!“ Und Bauhofer erläutert diese besondere Motivation: „ Als Tabellenzweiter, punktgleich mit Ingolstadt, haben wir noch die Chance, den Tabellenführer zu überholen und am Saisonende dann als Tabellenerster so den Aufstieg in die Bayernliga zu schaffen. Allerdings sollten wir hierzu selbst gegen Eichstätt möglichst hoch gewinnen und hoffen zusätzlich auf einen kleinen Ausrutscher der Ingolstädter, die am Samstag zuhause den TSV Palling empfangen werden.“




Münsings Judoka besiegen Tabellenführer

Anlässlich des fünften Wettkampftages in der Landesliga Süd waren am vergangenen Samstag die Judoka des DJK Ingolstadt in Münsing zu Gast. Bei dieser Begegnung handelte es sich um den Spitzenkampf dieses Wochenendes. Die „Red Sox“ aus Ingolstadt die bislang ungeschlagen waren galten als Favorit. Münsing konnte jedoch mit einer außerordentlich guten Aufstellung diesen Heimkampf antreten. Oliver Jungwirth prognostizierte bei der Mannschaftsbesprechung mit einem Augenzwinkern: „Ich hoffe auf ein 8:2 im ersten Durchgang, dann wird der zweite nicht so stressig“ Noch ahnte niemand, wie recht er hatte. Die Gewichtsklasse bis 73 kg startete Alexander Bauhofer, der nach einer kleinen und einer halben Wertung den Kampf mit einem Ko-Soto-Gake die volle Wertung erzielte und vorzeitig gewann. Magnus Chucholowski gewann seinen Kampf mittels Haltegriff ehe Martin Brenndörfer seinen Ingolstädter Kontrahenten nach zwei kleinen Wertungen ebenfalls durch einen Haltegriff bezwang. Maximilian Tarant gab
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Fabian Weckel dreht seinen Gegner auf den Rücken

im zweiten Schwergewichtskampf den ersten Punkt an die Red Sox ab. Peter Pfatrisch, welcher diesmal bis 90 kg kämpfte, weil er sein übliches Kampfgewicht nicht erreicht hatte zeigte einen spektakulären Tai-otoshi kurz vor Ende der Kampfzeit, was Münsing den vierten Punkt einbrachte. Dominik Urich erzielte über die volle Kampfzeit von fünf Minuten ein unentschieden. Im Folgenden gewannen für Münsing bis 66kg Yann Donat, Fabian Weckel sowie bis 81 kg Max Graf, welcher einen Ko-Uchi-Gari zeigte. Im letzen Kampf des ersten Durchgangs gab Anders Chucholowski den bis dato zweiten Punkt an die Gäste ab. Der Zwischenstand zur Pause lautete also 7:2 für Münsing. Prognosen wurden allmählich laut, die die : Yann Münsinger nach diesem Wettkampftag an der Tabellenspitze sahen. Dazu wäre ein Sieg mit 10 Punkten Vorsprung nötig gewesen. Also zumindest 14:4. Die Coachs der Münsinger wechselten keinen der Kämpfer aus. Der bisherige Erfolg sprach für sich. Im ersten Kampf gewann mit einer Fußfegertechnik erneut Alexander Bauhofer. Anders Chucholowski musste abermals über die volle Kampfzeit von fünf Minuten, zwei Strafen für den Münsinger brachten dem Gegner allerdings die siegbringende Wertung. Martin Brenndörfer brachte zwar in einem Zwölf-Sekunden Kampf noch den neunten Siegpunkt danach sollte sich das Blatt aber wenden. Beim Stand von 9:3 mobilisierten die Red Sox noch mal alle Kräfte und verkürzten in den Kämpfen gegen Maximilian Tarant, Peter Pfatrisch, Dominik Urich Yann Donat und Fabian Weckel auf 9:8. Die letzten beiden Kämpfe sollten also entscheiden. Die Münsinger steckten ihre ganze Hoffnung in die beiden Routiniers Max Graf und Magnus Chucholowski. Die zwei ließen allerdings nichts mehr anbrennen. Max Graf zwang seinen Ingolstädter Gegner nach knapp eineinhalb Minuten mittels Würgegriff zum Aufgeben und Magnus Chucholowski führte einen spektakulären und Lehrbuchreifen Tomoe-Nage vor. Damit behielt Oliver Jungwirth mit seiner eingangs erwähnten Prognose absolut Recht. Die Münsinger konnten so als bislang einziger Verein in dieser Saison den Bayernliga-Absteiger „Red Sox“-Ingolstadt besiegen. Auch wenn sie mit dem Endergebnis von 11:8 die Tabellenspitze nicht an sich reißen konnten waren die Judoka vom Starnberger See zuletzt doch glücklich in der äußerst spannenden Schluss-Phase den Siegpunkt nicht verspielt zu haben. Da Münsing in den beiden letzten Kampf-Begegnungen der Saison mit Palling und Eichstätt die beiden gleichen Gegner wie Ingolstadt hat, wird es noch ein hartes Stück Arbeit, die Red Sox vom Thron zu stoßen um am Ende der Saison in die Bayernliga aufsteigen zu können.

Hier ist der Bericht, welchen die
DJK Ingolstadt geschrieben haben!



Münsing im Landkreisderby gegen Lenggries überlegen

Mit starker Aufstellung war die Männermannschaft des Judovereins Ammerland-Münsing vergangenen Samstag beim TV Lenggries zu Gast. Nach zwei Heim-Unentschieden und einem Auswärtssieg waren die Münsinger Kämpfer im Hinblick auf die Tabelle unter Druck, wenn sie Anschluss an die Tabellen-Spitze

halten wollten. Dort war die Mannschaft vom Starberger See vor der Begegnung auf dem zweiten Rang zu finden. Lenggries, den sechsten Platz belegend erhoffte sich eine Chance in der lückenhaften Aufstellung der Gäste. Da Münsing aber alle Gewichtsklassen gut besetzen konnte standen die Zeichen für die Gastgeber schlecht.
Große Hoffnung machte den Lenggriesern noch der erste Kampf: Felix Ocker (-66kg), den Münsings Ligawart Anton Bauhofer für diese
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Alexander Bauhofer in Aktion

Begegnung vom FC Schweitenkirchen ausleihen konnte, fiel gegen seinen Kontrahenten mit einem Seionage (Schulterwurf). Dieses Appetithäppchen sollte der Heimmannschaft aber erst einmal genügen. Im zweiten Kampf kämpfte Andras Märkl und holte in einem souveränen Kampf den ersten Münsinger Punkt. Max Graf, brachte seine Mannschaft mit einem erfolgreichen Haltegriff in Führung. Peter Pfatrisch ging in seinem Kampf in der Gewichtsklasse bis 81kg zunächst mit einer schönen Wurftechnik und einer halben Wertung (Waza-Ari) in Führung, gewann dann aber wie auch schon seine Kameraden vorzeitig (Ippon).
Alexander Bauhofer (-73kg) „überzeugte“ seinen Gegner mit einem Ko-Soto-Gari-Fußfeger (dt: kleine Außensichel) für welche er vom Kampfrichter Ippon (volle Wertung) erhielt. Magnus Chucholovski zeigte mit sehr ästetischem Kampfstil einen Uchi-Mata (dt.Schenkelwurf) für welchen auch er ein siegführendes Ippon erhielt.
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Martin Brenndörfer hält seinen Gegner fest!

Martin Brenndörfer(+90kg) knüpfte mit zwei Haltegriffen an und holte den sechsten Sieg. Maximilian Tarant, ausgeliehen vom TSV Gilching trat gegen den Lenggrieser Peter Aumann an, der vor zwei Jahren selbst noch Gastkämpfer für die Münsinger war, als diese noch in der Bezirksliga kämpften. Ein ausgeglichener Kampf endete nach einer Einroll-Technik (Soto-Make-Komi) ebenfalls mit einem Zähler durch Tarant für die Gäste. Thomas Schwertner der die Münsinger unterstützte musste gegen seinen Gegner über die volle Kampfzeit von fünf Minuten. Mangels Wertungen ging der Kampf Wikewake (unentschieden) aus. Im letzten Kampf des ersten Durchgangs wurde Oliver Jungwirth mit einem schön ausgeführten Sumi-Gaeshi auf die Matte geworfen was Lenggries den zweiten Punkt brachte. Somit führten die Gäste aus Münsing zur Pause komfortabel mit 7:2 Punkten.
Der zweite Durchgang begann mit Andreas Märkl der kampflos gewann.Felix Ocker und Peter Pfatrisch siegten jeweils mit einem tief angesetzten

Seio-Nage vorzeitig. Eine eigentlich sachkundige Zuschauerin begründete den Sieg von Magnus Chucholovski etwas ratlos bezüglich der Technik: „Der ander’ is halt umg’falln – einfach umg’falln“ Hier heiligte der Zweck allerdings die Mittel, denn Ippon erhielt Chucholovski trotzdem. Yannik Stiller vom TSV Weilheim unterstützte die Münsinger in der Gewichtsklasse bis 73kg und holte einen Punkt im Kampf gegen
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Maxi Tarant im Angriff

Marco Prisel, der in der vergangenen Saison noch für die Münsinger kämpfte. Alexander Bauhofer sowie Martin Brenndörfer holten noch jeweils einen Punkt, Maximilian Tarant, Oliver Jungwirth sowie Thomas Schwertner gaben den Lenggriesern noch drei Punkte ab. Somit zeigte die Anzeigetafel am Ende 14:5 für den JV Ammerland-Münsing. Ein Ergebnis das auch schon als Motivationshilfe für den nächsten Heimkampf herhalten müssen wird. Am 24. April treffen die Münsinger dann auf den bislang ungeschlagenen Tabellenführer DJK Ingolstadt. Mit einem Sieg könnten sie dann sogar die Tabellenführung übernehmen.


Münsinger Judokas fahren nach Lenggries
Landkreisderby in der Judo-Landesliga Süd


Pasted Graphic

Von Kampftag zu Kampftag hatte Oliver Jungwirth, der Trainer des JV Ammerland-Münsing, bisher eine steigende Anzahl von Kämpfern an der Tatami (Judomatte) zur Verfügung. Am kommenden Samstag wird er aber in der Landesligabegegnung gegen Lenggries auf seine komplette U20 (Yann Donat, Sebastian Leising, Andreas Bauhofer, Anders Chucholowski, Sebastian Scheiblauer) und ihren Trainer Michael Bauhofer verzichten müssen. Diese treten bei der zeitgleich stattfindenden Jugendliga-Hinrunde in Fürstenfeldbruck für den Münsinger Nachwuchs an und wollen ihre Mannschaft heuer zum achten Jugendliga-Titelgewinn in Folge führen.

Wegen Verpflichtungen in Schule, Studium und Beruf werden darüber hinaus eine ganze Reihe weiterer Kämpfer der Landesligamannschaft fehlen. Aus diesem Grund wird die Münsinger Equipe voraussichtlich nur mit wenig mehr als den 10 benötigten Judokas zum Landkreisderby in Lenggries antreten können. Trotzdem schaut Jungwirth optimistisch in die Zukunft. Mit der Aussage „Das Glas ist bei mir nie halb leer, sondern immer halb voll“ traut der Münsinger Coach seiner Mannschaft einen Sieg zu.

Auch Münsings Mannschaftssprecher Anton Bauhofer stimmt in den positiven Tenor mit ein: „So aufwändig wie heuer war es in den letzten Jahren nie, jeweils eine komplette Mannschaft auf die Tatami zu bekommen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass unsere Mannschaft auch heuer wieder die inoffizielle Landkreismeisterschaft gegen Lenggries gewinnen, damit beide Punkte holen und so den Anschluss an den Landesligatabellenführer DJK Ingolstadt halten wird.“ Kampfbeginn ist in der Mehrzweckhalle der Lenggrieser Volksschule am Samstag, den 13.3.2010 um 16 Uhr.



Münsing kommt nicht über Unentschieden hinaus


Am dritten Wettkampftag der Landesliga-Saison war die Mannschaft des Nippon Passau zu Gast in der Münsinger Schulturnhalle. In der vergangenen Saison endete die Begegnung in Passau unentschieden. Noch nie konnte die Equipe um Mannschafts-Coach Oliver Jungwirth gegen den Verein aus der Drei-Flüsse-Stadt gewinnen. Diesmal jedoch sollten beide Punkte in Münsing bleiben. Ligawart Anton Bauhofer hatte wieder seine guten Kontakte spielen lassen und zur Verstärkung Yannick Stiller aus Weilheim, Felix Ocker aus Schweitenkirchen, sowie Dominik Urich vom TSV Abensberg geholt, so konnte die Mannschaft doch recht stark aufgestellt werden. Auf Sam Bester musste die Truppe wegen einer Sperre verzichten.
Florian Degele
Florian Degele (weiß) in der Unterlage

Max Graf machte in der Gewichtsklasse bis 81kg den Auftakt zur ersten Runde und siegte mit einer Fußfegertechnik und einer vollen Wertung (Ippon). Der Passauer Helmuth Nestler schaffte gegen Florian Degele zwei halbe Wertungen (Waza Ari) und entschied den Kampf für sich (Bild). Schwergewichtler Martin Brenndörfer, Seineszeichens Trainer beim Judoverein Ammerland-Münsing, ging im dritten Kampf des Tages gegen Christian Bauer schnell in den Bodenkampf über, wo er diesen souverän aber ungewohnt unspektakulär mit einem Haltegriff besiegte. Danach glich Passau im Kampf gegen Karl Leising aus und übernahm in der Gewichtsklasse bis 90kg in den Kämpfen gegen Dominik Urich und Oliver Jungwirth die Führung. Gastkämpfer Felix Ocker musste als einziger im ersten Durchgang über die volle Kampfzeit von fünf Minuten. Die Shido-Strafe für seinen Gegner Igor Linke wegen Passivität reichte nicht aus um zu punkten, der Kampf endete unentschieden. Münsings Yann Donat überzeugte mit einem Osotogari für welchen er nach knapp eineinhalb Minuten ein Ippon erhielt. Yannick Stiller musste sich seinem Passauer Kontrahenten nach nur 22 Sekunden geschlagen geben, da dieser von den Kampfrichtern eine Ippon-Wertung erhielt. Alexander Bauhofer konnte im letzen Kampf der ersten Runde mit sehenswerten Uchi Mata noch auf einen 4:5 Zwischenstand verkürzen.
Im zweiten Durchgang stellte Jungwirth die Münsinger Mannschaft ein wenig um, während Passau wohl mangels Alternativen die Aufstellung beibehielt.
Es eröffnete Max Graf – er flog mit einem von Ihm nicht näher definierbaren Wurf innerhalb von nur 17 Sekunden auf die Matte, was seinem Gegner Ippon einbrachte.

Magnus Chucholovski verkürzte mit einem souveränen Haltegriff wiederum auf 5:6, woraufhin Punkte-Garant Martin Brenndörfer mit seinem Sieg wieder ausglich. Dessen „kleiner“ Bruder Stefan Brenndörfer konnte bei seinem Landesliga-Debüt nicht punkten, er wurde im Schwergewicht auf seine Fußfeger-Technik hin ausgekontert worauf sein Gegner nach nur 20 Sekunden gewann. Nach zwei weiteren Punktverlusten durch Dominik Urich und Oliver Jungwirth musste erneut Felix Ocker seine Kondition unter Beweis stellen. Nach 5 Minuten Kampfzeit hieß es vom Kampfrichter wieder „Hikewake“ –
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Martin Brenndörfer beim Versuch seinen
Gegner in den Haltegriff zu bekommen

Unentschieden. Yann Donat erging es in seinem zweiten Kampf ähnlich, jedoch profitierte er von einer kleinen Punkt-Wertung die für ihn nach fünf Minuten den Sieg bedeutete. Trotz seines Sieges war ein Mannschafts-Sieg für die Münsinger zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
Der für Yannick Stiller eingewechselte Fabian Weckel konnte im vorletzten Kampf der Begegnung mit einer Wurftechnik und einem eher unkonventionellen Haltegriff den Anschluss-Punkt erzielen. Wie schon in der vorangegangenen Saison hing das Glück der Münsinger nun von Alexander Bauhofer ab. Damals wie heute lag Passau in Führung und hatte Alex den jeweils letzten, entscheidenden Kampf. Alex erkämpfte in beiden Fällen mit seinem Sieg jeweils das Unentschieden. Heuer endete die Partie 9:9, Unterbewertung 82:90
Damit haben die Münsinger bisher heuer daheim immer unentschieden gekämpft, während sie auswärts gewonnen haben. Der nächste Gegner der Münsinger Judokas ist der TV Lenggries. In diesem Landkreisderby am 13.3.10 in Lenggries streben Jungwirths Judokas einen weiteren Auswärtssieg und damit doppelten Punktgewinn an. Kampfbeginn ist in Lenggries in der Mehrzweckhalle der Volksschule um 16 Uhr.



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Münsing erwartet Passau
Judokas wollen zweiten Tabellenplatz verteidigen



Gewinnen will Oliver Jungwirth, der Trainer der Münsinger Judo-Landesliga-Mannschaft, am Samstag in Münsing gegen Nippon Passau und so zwei weitere Punkte erkämpfen. Damit soll der zweite Tabellenplatz gefestigt werden. Dies wird jedoch nur mit großen Anstrengungen zu schaffen sein. Laut Jungwirth konnten die Münsinger in ihrer Vereinsgeschichte noch nie gegen Nippon Passau gewinnen. 2009 kam es in Passau zu einem 10:10-Unentschieden. Anton Bauhofer, der Münsinger Mannschaftssprecher, baut auch auf das Münsinger Publikum: „In den letzten Jahren haben uns die Münsinger Zuschauer immer wieder lautstark angefeuert und unseren Judokas so in manch Ausschlag gebender Situation erfolgreich den Rücken gestärkt.“ Kampfbeginn ist am Samstag um 16 Uhr in der Münsinger Schulturnhalle. Der Eintritt ist frei.






Münsing wieder auf der Siegerstraße
JV Ammerland-Münsing bezwingt PSV München mit 12:8


Die geschlossene Mannschaftsleistung einer verstärkten Mannschaft hat diesmal den Sieg gebracht, so der Münsinger Mannschaftssprecher Anton Bauhofer. Nach Moosach angereist waren die Münsinger mit 14 kampffähigen Judokas, was immerhin eine Steigerung gegenüber von vor 2 Wochen bedeutete, als man gegen Bad Aibling zu Hause mit nur 12 kampffähigen Judokas ein 10:10-Unentschieden erreichte. Felix Flegiel, Peter Pfatrisch, Yannick Stiller, Maximilian Tarant und Fabian Weckel verstärkten diesmal die Mannschaft, während mit Florian Asang, Michael Bauhofer und Florian Degele drei Judokas aus dem letzten Aufgebot fehlten.

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Martin Brenndörfer und Sam Bester (beide +90 kg) führten die Münsinger Judokas auf die Tatami (Judomatte). Sie waren die ersten, die nach Auslosung der Kampfreihenfolge der Gewichtsklassen in der von Oliver Jungwirth und Alexander Bauhofer erstellten Mannschaftsaufstellung antreten durften. Und wie schwer es die Münchner den Münsingern machen wollten, erfuhr der ehemalige Bundesligakämpfer Martin Brenndörfer gleich am eigenen Leib. Er benötigte die volle Kampfzeit von 5 Minuten, um den starken Rajko Kovacevic letztlich mit einem halben Punkt bezwingen und die Münsinger mit 1:0 in Führung bringen zu können.

War es in der letzten Begegnung noch Yann Donat, der sich von den Kampfrichtern um seinen Sieg gebracht sah, so passierte dies nun Sam Bester. Das zum 1.1.10 neu eingeführte Verbot des Beinfassens, die Ausnahmeregelungen dazu und deren in den letzten Wochen schon wieder geänderte Interpretation scheint nicht nur die Kämpfer, sondern auch die Kampfrichter zu verunsichern. Der Münsinger Sam Bester zeigte gegen den Münchner Carlos Aristizabal einen starken Kampf und ging mit der Wertung des Hauptkampfrichters für eine sehenswerte Wurftechnik auch in Führung, bevor die zwei Außenrichter aufstanden und nicht nur die Rücknahme der Wertung, sondern auch noch ein Shido (Bestrafung) für Bester wegen angeblich regelwidrigen Beinfassens veranlassten. In der Folge erhielt Bester noch weitere Bestrafungen, während sein Münchner Gegner für aus der Sicht eines Teils der Zuschauer ähnliche Aktionen ungeschoren davonkam. Nach vier Shidos und 3:41 Minuten war für Bester der Kampf vorzeitig vorbei und damit verloren. Der PSV München hatte zum 1:1 ausgeglichen.

Nun zeigte sich der starke Zusammenhalt der Münsinger Judokas um Oliver Jungwirth, Martin Brenndörfer und Fabian Weckel. Nicht nur, dass alle versuchten Bester aufzumuntern, es ging auch ein Ruck durch die Mannschaft. Jetzt erst recht, sagten sie sich und Peter Pfatrisch (-90 kg) brachte sie nach nur 13 Sekunden Kampfzeit mit dem schnellsten Ippon (ganzer Punkt) des Tages zum 2:1 wieder in Führung. Yannick Stiller (-81 kg), mit 17 Jahren diesmal der jüngste Kämpfer in den Münsinger Reihen, erkämpfte sich bei seinem Landesligadebüt bereits nach 1:32 Minuten seinen ersten Sieg. Auch Maximilian Graf (-81 kg), Alexander Bauhofer (-73 kg), Felix Flegiel (-73 kg) und Fabian Weckel (-66 kg) konnten ihre Gegner bezwingen. Nur Oliver Jungwirth (-90 kg) und Yann Donat (-66 kg) verloren noch im ersten Durchgang, so dass Münsing mit einer souveränen 7:3-Führung in die Pause ging.

Angesichts der komfortablen Führung konnten Alexander Bauhofer und Oliver Jungwirth dem Wunsch von Sam Bester und Fabian Weckel, im zweiten Durchgang nicht mehr eingesetzt zu werden, entsprechen und Maximilian Tarant (-90 kg) sowie Andreas Märkl (-66 kg) einwechseln. Mit den Siegen von Martin Brenndörfer, Maximilian Graf, Felix Flegiel, Alexander Bauhofer und Yann Donat geriet die Münsinger Führung auch nicht mehr in Gefahr. Wie die beiden Münsinger Vereinsvorstände Christian Pankofer und Hermann Scheiblauer betonten, zeigen die Niederlagen von Maximilian Tarant, Oliver Jungwirth, Peter Pfatrisch, Yannick Stiller und Andreas Märkl aber deutlich, welch starke Kämpfer die Münchner in ihren Reihen haben und dass es schon einer großartigen Energieleistung der Münsinger bedurfte, um mit diesem 12:8-Sieg den ersten doppelten Punktgewinn und damit den zweiten Tabellenplatz in dieser noch jungen Saison zu erkämpfen.

Als nächsten Gegner erwarten die Münsinger am Samstag, 27.02.10 mit Nippon Passau die Mannschaft, die ihnen 2009 als einzige ein Unentschieden abtrotzte. Kampfbeginn ist um 16 Uhr in der Münsinger Schulturnhalle. Der Eintritt ist frei
.
TABELLE nach dem 2. Kampftag



1. DJK Ingolstadt

4:0
27:12
2. JV Ammerland-Münsing
3:1
22:18
3. TuS Bad Aibling
3:1
21:18
4. Nippon Passau
2:2
20:18
5. DJK Eichstätt
2:2
18:20
6. TV Lenggries
2:2
13:23
7. TSV Palling
0:4
16:20
8. PSV München
0:4
16:24




Münsinger Judokas geben Punkt ab

JV-Aibling_Heim
Saisonstart in der Judo-Landesliga Süd nicht optimal gelungen

Mit nur zwölf kampffähigen Judokas trat der JV Ammerland-Münsing am Samstag zum Saisonbeginn daheim gegen den TuS Bad Aibling auf die Tatami (Judomatte). Wie der Münsinger Mannschaftssprecher Anton Bauhofer sagte, hatte er sich deutlich mehr Kämpfer seiner Mannschaft erwartet. Aber noch am Samstagmittag gingen per E-Mail und Telefon die Absagen ein. Verletzungen, Erkältungen, Studium und Wehrpflicht dezimierten die Münsinger Mannschaft so stark wie noch nie in den letzten Jahren. „Was für ein Glück, dass es den Bad Aiblingern ähnlich erging und sie ebenfalls mit einem stark ersatzgeschwächten Team anreisten“, so Bauhofer vor Beginn der Begegnung.

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Seine Personalnot verleitete Oliver Jungwirth, den Münsinger Trainer, in der zweiten Hälfte der Begegnung dann zu gewagten Experimenten. Aber der Reihe nach. Erstmals kämpften am Samstag mit Michael und Alexander, sowie dem Landesligadebütanten Andreas Bauhofer auch drei Brüder in der Münsinger Männermannschaft. Mit Siegen von Yann Donat, Max Graf, Florian Degele, Sam Bester, Martin Brenndörfer und Alexander Bauhofer gingen die Münsinger nach einem anfänglichen 1:3-Rückstand bis zur Halbzeitpause mit 6:4 knapp in Führung, was den interessierten Zuschauern Gelegenheit gab, sich am einladenden Pausenstand nicht nur mit Brotzeiten, Kaffee und Kuchen zu stärken, sondern vor allem den bisherigen Kampfverlauf ausgiebig zu diskutieren.

Für die zweite Halbzeit baute Jungwirth seine Mannschaft dann um, indem er u.a. Andreas Märkl und Florian Degele in höheren Gewichtsklassen einsetzte. Und was in den vergangenen Jahren durchaus Erfolg zeitigte, das brachte die Münsinger Judokas diesmal aus der Spur und führte nun dazu, dass die Aiblinger nicht nur aufholten, sondern zwischendurch mit 6:8 in Führung gingen. Dabei haderten die Münsinger auch noch mit einer Entscheidung des Kampfrichtertrios. Hatten diese doch Yann Donat wegen einer angeblich regelwidrigen Aktion mit Hansokumake (Disqualifikation) bestraft.
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Dem Münsinger Quartett Max Graf, Sam Bester, Martin Brenndörfer und Alexander Bauhofer blieb es vorbehalten, mit vier Siegen die Führung zum 10:9 Zwischenstand vor dem letzten Kampf der Begegnung herbeizuführen. Hierbei gelang Sam Bester mit nur neun Sekunden Kampfdauer der schnellste Ippon des Tages. Am jüngsten Münsinger Kämpfer, Andreas Bauhofer, lag es nun, ob es zu einem Münsinger Sieg reichte, oder die Aiblinger noch ein Unentschieden erkämpfen konnten. Der erst 16-jährige Geretsrieder Gymnasiast hatte jedoch gegen den älteren und erfahreneren Bad Aiblinger Michael Woltering nicht viele Chancen. Bauhofer ging zwar auch in seinem zweiten Kampf an diesem Tag engagiert zu Werke; Woltering hatte Bauhofer schlussendlich jedoch im Griff und beendete nach 2:14 Minuten den Kampf vorzeitig zum 10:10 Endstand. Damit teilten sich Münsing und Bad Aibling die Punkte und liegen nun gleichauf in der Tabellenmitte.

Die beiden anwesenden JV-Vorstände Christian Pankofer und Hermann Scheiblauer bauten ihre etwas enttäuschte Mannschaft wieder auf und verwiesen auf die bevorstehende Begegnung gegen den PSV in München-Moosach am Samstag, den 13.2.10. Dann soll der erste doppelte Punktgewinn der Saison eingefahren werden.