Informationen aus dem Jahr 2009



Münsing verpasst nach erfolgreicher Saison den Aufstieg

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Nach 2 ungeschlagenen Jahren verlieren Münsings Judoka gegen Tabellenführer TSV Peiting die letzte Begegnung der Saison und verpassen damit den Aufstieg in die Bayern-Liga.
Die Auslosung der Begegnungen zu Beginn der Saison hätte es nicht spannender treffen können. Am letzten Kampftag traf am vergangenen Samstag der Tabellenzweite Münsing auf den Tabellenersten Peiting. Beide hatten die Möglichkeit mit einem Sieg die nächst höherer Liga zu erreichen. Dementsprechend motiviert waren beide Mannschaften also bei diesem Entscheidungskampf. Für Münsing wäre es der zweite Aufstieg in Folge gewesen, denn noch letztes Jahr kämpfte die Mannschaft um Trainer Oliver Jungwirth in der Bezirkliga. Gerade im Schwergewicht mussten die Münsinger aber an diesem Wochenende auf ihren Punktegaranten Martin Brenndörfer und den ebenfalls sehr starken Sam Bester verzichten. In der Gewichtsklasse bis 73kg trat im ersten Durchgang zunächst Alexander Bauhofer an und besiegte seinen Gegner im Bodenkampf mit einem Würgegriff. Im zweiten Kampf dieser Gewichtsklasse stellte sich Magnus Chucholowski seinem Peitinger Kontrahenten, dieser besiegte den Münsinger aber nach knapp vier Minuten vorzeitig mit einer vollen „Ippon“-Wertung. Bis 90kg gab zunächst Peter Pfatrisch einen Punkt ab. Der vom DJK Waldram ausgeliehene Thomas Schwertner hingegen siegte nach vier Minuten und 2 kleinen Wertungen vorzeitig mit Ippon. In der leichtesten Gewichtsklasse bis 66kg konnten sich sowohl Andreas Märkl als auch Yann Donat nicht gegen ihre Gegner durchsetzen. Den letzten Punkt für Münsing im ersten Durchgang erzielte Max Graf (-81kg) nach nur 41 Sekunden mittels Fußfegertechnik und Ippon-Wertung. Danach konnten der von Grafing geliehene Anton Seidl (-81kg), sowie die beiden Schwergewichtler Oliver Jungwirth und Karl Leising nicht mehr Punkten. So ging die erste Runde deutlich verdient mit 7:3 an den TSV Peiting. Mit diesem Zwischenstand vor Augen fiel Münsings Wettkampf- und Motivations-schrei „Gut Wurf“ in der Halbzeit schon nicht mehr ganz so laut aus wie noch vor der Begegnung. Auch im zweiten Durchgang demonstrierten die Peitinger Bayernliga-würdiges Judo. Florian Degele (-73kg) unterlag nach nur 34 Sekunden. Alexander Bauhofer musste für seinen zweiten Siegpunkt mit einer kleinen Yuko-Wertung über die volle Kampfzeit von fünf Minuten. Nachdem nun auch Waldrams Schwertner einen Punkt an Peiting abgeben musste zeigte Peter Pfatrisch allerdings, dass Münsing seinen zweiten Tabellenplatz verdient erreicht hat. Mit einer sehenswerten Abtauch-Technik hob er Peitings Alexander Gigla aus und sicherte den Gästen mit seinem Ippon den fünften Punkt. Rechnerisch wäre zu diesem Zeitpunkt für Münsing noch alles möglich gewesen. Peitings Wolfgang Haas, der in der letzten Saison noch für Münsing als Gastkämpfer angetreten war, sicherte seiner Mannschaft mit dem Sieg über Yann Donat dann aber den Gesamtsieg und damit den Aufstieg. Binnen 19 Sekunden legte der Tabellenführer bei Ulrich Köppl (-66kg von Nippon Starnberg) noch einen drauf.

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Anton Seidl profitierte von einem verbotenen Fußangriff seines Peitinger Kontrahenten, für welchen dieser diqualifiziert wurde. Max Graf bewies nochmals Münsings Können und hob Peitings Sebastian Harter mit einem Te-guruma aus, wofür er vom Kampfrichter Ippon erhielt. Im ersatzgeschwächten Schwergewicht konnte weder Karl Leising noch Oliver Jungwirth punkten. An letzterem führte Roman Tolksdorf einen Lehrbuch-reifen Sode-tsuri-komi-goshi vor, und wollte damit ganz offensichtlich nochmals bestätigen, wer den Aufstieg wirklich verdient hatte. Nach dem Wettkampf meinte Mannschafts-Betreuer Anton Bauhofer: „13:7 geht vollkommen in Ordnung. Unser Ziel zu Beginn der Saison war der Klassenerhalt. Mit einem 2. Tabellenplatz können wir jetzt mehr als zufrieden sein.“ „Es ist nicht verkehrt, dass wir uns noch ein Jahr auf die Bayern-Liga vorbereiten können. Dort weht ein anderer Wind.“ Auch Trainer Oliver Jungwirth ist nicht traurig über den verpassten Aufstieg: „In der Bayernliga braucht man eine gefestigte Mannschaft. Nach den ersten Niederschlägen besteht aber schnell die Gefahr dass die Motivation der Mannschaft nachlässt und ein Schrumpfungs-Prozess eintritt. Daher können wir mit diesem Ergebnis glücklich sein.“

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Abschluss-Tabelle der Landesliga Süd Männer:
1. TSV Peiting 14:0; 89:39;
2. JV Ammerland-Münsing 11:3; 78:57;
3. DJK Eichstätt 10:4; 79:49;
4. TuS Bad Aibling 8:6; 78:62;
5. Nippon Passau 7:7; 67:64;
6. Post SV München 3:11; 65:66;
7. TV Lenggries 3:11; 52:83;
8. TSV München-Ost 0:14;11:110



Münsinger Judokas klopfen an die Tür zur Bayernliga
Die Entscheidung fällt im Duell der beiden Spitzenreiter in Peiting.


Steht der Judoverein Ammerland-Münsing vor einer Sensation? Steigt der Landesliga-Neuling in die Bayernliga auf? Wer hätte das gedacht, als zu Saisonbeginn der Wettkampfplan bekannt und für den letzten Kampftag im Juli die Begegnung Peiting gegen Ammerland-Münsing angesetzt worden war. Damals sah es einfach nur nach Titelaspirant Peiting gegen Aufsteiger Münsing aus. Und nun die Überraschung: Es kämpft der Erste gegen den Zweiten um den Aufstieg in die Bayernliga. Spannender hätte sich die Saison für die Judokas vom Starnberger See kaum entwickeln können. Mannschaftssprecher Anton Bauhofer sieht diesen Erfolg als Ergebnis der langjährigen, aktiven Jugendarbeit im Judoverein Ammerland-Münsing. „Jetzt ernten wir die Früchte dessen, was in den letzten 10-15 Jahren die Trainer um Oliver Jungwirth, Martin Brenndörfer, Fabian Weckel und vormals Christian Förg gesät und in die Herzen unserer Judoka gepflanzt haben: Vielseitiges Können und Ehrgeiz, gepaart mit einem großen Kämpferherz und Begeisterung.“ Trainer Oliver Jungwirth ergänzt: „Viele unserer Mannschaftsmitglieder entstammen unserer eigenen Jugend. Als erfolgreicher Ausbildungsverein im Speckgürtel des Bundesligisten TSV Großhadern konkurrieren wir jedoch mit den Vereinen aus Bad Aibling, Königsbrunn, Lenggries, München und Peiting um die besten Judoka. Deshalb freuen wir uns sehr über die Unterstützung durch Kämpfer aus Abensberg, Beuerberg, Germering, Grafing, München, Sachsenkam, Starnberg, Waldram und Weilheim. Von den aktuell 44 Mannschaftsmitgliedern waren bei unseren bisherigen sechs Begegnungen in dieser Saison insgesamt 31 Athleten kampfbereit abgewogen.“ Für Bauhofer und Jungwirth ist dieser große Kader die Grundlage dafür, dass unausbleibliche Vakanzen ersetzt werden können. „Die Summe der Einzelkämpfer macht die Mannschaft als Ganzes aus. So spielt es keine große Rolle, wenn mal der eine oder andere Judoka fehlt bzw. seinen Kampf auf der Tatami verliert – so lange die Mannschaft komplett ist und die Mehrheit ihre Kämpfe gewinnt. Es ist ein psychologischer Vorteil für unsere Kämpfer, jede Gewichtsklasse mindestens doppelt besetzt zu haben und so nicht schon von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen.“ In der Münsinger Mannschaft finden sich erfahrene Haudegen wie Andreas Adam, Helmuth Ridinger und Thomas Schwertner genau so wie die Youngsters Florian Asang, Gerrit Diettrich und Anton Seidl. Ehemalige Bundesligakämpfer wie Martin Brenndörfer ebenso wie Magnus Chucholowski, der im aktuellen Bundesligaaufgebot des TSV Großhadern steht. Und mit Karl und Sebastian Leising stehen auch Vater und Sohn gemeinsam auf der Judomatte. Anton Bauhofer lobt seinen Trainer: „Oliver Jungwirth versteht es immer wieder, die einzelnen Judoka zu fördern und zu fordern, sowie - entsprechend ihrer Stärke - dem jeweiligen Gegner angepasst einzusetzen. Die erfahrenen Judoveteranen und der ambitionierte Nachwuchs ergänzen sich ausgezeichnet. Wie bieten unserer Jugend - die von 2003 bis 2008 sechs Mal in Folge den Meistertitel in der Jugendliga Oberbayern gewonnen hat - damit die Möglichkeit, ab dem Jahr in welchem sie 17 Jahre alt werden, als Junioren in den Seniorenbereich hineinzuwachsen.“







Münsings Judoka siegen im Landkreisderby

In voller Halle siegten Münsings Judoka am vergangenen Samstag zuhause gegen den Lokalrivalen TV Lenggries mit 14:5.Damit hat die Mannschaft die Möglichkeit mit einem weiteren Sieg gegen Peiting am 4.Juli in die Bayernliga aufzusteigen.

Das Ergebnis spiegelte zuletzt die vergangene Saison und die Tabelle wider. Landesliga-Aufsteiger Münsing, der ungeschlagen auf Platz zwei der Tabelle steht traf am Samstag auf den Tabellen siebten TV Lenggries. Lenggries, die sich bereits vor dem Kampf des Klassenerhalts sicher sein konnten und für die es von daher im Prinzip um nichts mehr ging, reisten mit nicht ganz vollständiger Mannschaft an. Jede der fünf Gewichtsklassen muss doppelt besetzt sein, in der leichtesten (-66kg) stand für Lenggries allerdingsnur Alexander Pusch zur Verfügung. Damit war die Ausgangssituation für die Heim-Mannschaft vielversprechend.

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Münsings Mannschaft passte bei der Begrüßung kaum auf die Tatami. So hatten Mannschafts-Wart Anton Bauhofer und Coach Oliver Jungwirth quasi die freie Auswahl, um die ersten 10 Kämpfe zu besetzen. Sehenswert war unter anderem der Sieg von Martin Brenndörfer, der als ehemaliger Bundesligist mit einer spektakulärer Abtauchtecknik vorzeitig gewann. Mit weiteren Siegen von Anton Seidl, der vom TSV Grafing geliehen wurde, Anders Chucholovski, Oliver Jungwirth, Sam Bester, Yann Donat (kampflos) und Andreas Märkl zeigte die Anzeigetafel nach dem ersten Durchgang 7:2 Punkte. Der von Waldram geliehene Thomas Schwertner, der bereits für den TSV Abensberg in der Bundesliga sein Können unter Beweis stellte, unterlag dem starken Lenggrieser Michael Gerrer nach einem harten Kampf über die vollen fünf Minuten. Alexander Bauhofer reichte diese Zeit ebenfalls nicht aus um eine Wertung zu erzielen, er erreichte damit aber ein Hikewake - unentschieden. Florian Degele, der zunächst mit einer Waza-Ari-Wertung in Führung gegangen war unterlag dann aber doch noch Florian Zabka, der mit „Ippon“ einen vorzeitigen Sieg herbeiführte. In der Halbzeitpause zeigte die Tai-Chi-Gruppe des Judovereins Ammerland-Münsings unter der Leitung von Fumiyasu Yamamoto eine Aufführung, welche von der voll besetzten Halle mit tosendem Applaus belohnt wurde. Derweil rochierten Anton Bauhofer und Oliver Jungwirth ihre Mannschaft nochmals für den zweiten Durchgang. Grafings Seidl siegte für Münsing mit einem Haltegriff über 25 Sekunden vorzeitig. Alex Bauhofer krönte seine beiden kleinen Yuko-Wertungen kurz vor Ablauf der Zeit mit einem Ippon. Bei den folgenden sechs Kämpfen ging es Schlag auf Schlag. Der von Grafing geliehene Diettrich Gerrit unterlag innerhalb 12 Sekunden dem gegnerischen Michael Gerrer, der damit seinen zweiten Punkt für Lenggries erzielte.
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Thomas Schwertner der im ersten Durchgang noch unterlag, zeigte nach 10 Sekunden einen spektakulären Tai-otoshi welcher ihm Ippon einbrachte. Martin Brenndörfer siegte nach 20 Sekunden mit O-Soto-Gari gegen Bodo Dreisbach. Sam Bester siegte nach nur 17 Sekunden mit seiner allseits-bekannte „ziemlich schlampigen Schulter-Schweine-Rolle“ wie er sie selbst nennt und meistens in den ersten Kampfsekunden anwendet. Sebastian Leising kam die fehlende 66kg-Besetzung zugute, er gewann kampflos. Daniel Kowala der sonst bei Nippon Starnberg trainiert, musste im vorletzten Kampf des Tages den Punkt ebenso abgeben wie danach Michael Bauhofer. Diese beiden Ehrensiege für Lenggries taten der Freude der Münsinger aber keinerlei Abbruch. Denn sollten sie es auch am 4.Juli auswärts beim Tabellenführer TSV Peiting schaffen den Erfolg dieser Saison fortzusetzen, dann wäre die Sensation perfekt und der JV Ammerland-Münsing wäre ein Jahr nach dem Aufstieg in die Landesliga direkt in die Bayernliga durchmarschiert.



Judo-Landkreis-Derby in Münsing
Die Lokalrivalen Münsing und Lenggries treffen sich auf der Tatami


Am Samstag, den 20. Juni 2009 begegnen sich die beiden Nachbarvereine Münsing und Lenggries erstmals in der Landesliga. Und auf dem Papier sieht es nach einer klaren Angelegenheit aus – der Zweite gegen den Siebten. Aber auch nur auf dem Papier.

Wie Mannschaftssprecher Anton Bauhofer betont, muss bei diesem Derby mit Überraschungen gerechnet werden. „Eigentlich kennen wir die Judokas aus Lenggries ziemlich gut, schließlich haben bis letztes Jahr mit Alexander Bauhofer, Yann Donat und Peter Pfatrisch noch drei Münsinger Athleten in deren Reihen gekämpft. Jedoch gilt dies auch andersrum, da die Lenggrieser den Münsingern ebenfalls mit Kämpfern zur Verfügung standen.“ Nachdem der JV Ammerland-Münsing erfolgreich in die Landesliga aufgestiegen war und somit beide Mannschaften in der gleichen Liga antreten, musste diese von Anton Bauhofer eingefädelte Kooperation wieder beendet werden.

Für den TV Lenggries ist die Abstiegsgefahr in der Landesliga gebannt, es geht um nichts mehr – nur noch um die Ehre und den Titel eines Landkreismeisters. Und das dürfte ungeahnte Kräfte mobilisieren. Der JV Ammerland-Münsing könnte aber noch die Sensation schaffen, als Neuling in der Landesliga durchmarschieren und überraschend in die Bayernliga aufsteigen. Voraussetzung dafür wäre zuerst mal ein Heimsieg über Lenggries diesen Samstag und anschließend am 4.7.09 ein Auswärtssieg beim verlustpunktfreien Spitzenreiter in Peiting. Trainer Oliver Jungwirth: „Mit einer so erfolgreichen Saison haben wir nie gerechnet. Eigentlich käme der Aufstieg für unsere zum Teil noch sehr junge Mannschaft etwas zu früh. Diesen Erfolg haben wir aber auch dem phantastischen Münsinger Publikum zu verdanken. Wir hoffen auch diesmal wieder auf viele anfeuernde Zuschauer.“ Wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, wird als Ehrengast auch der Münsinger Bürgermeister Michael Grasl erwartet. Kampfbeginn ist am Samstag in der Münsinger Schulturnhalle um 16 Uhr.





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Maitanz auf der Tatami in Passau
Judo-Landesligist Ammerland-Münsing weiterhin ungeschlagen


Am Samstag, den 30. Mai 2009 trat die Erste Mannschaft des JV Ammerland-Münsing am fünften Kampftag der Judo-Landesliga beim niederbayerischen Traditionsverein Nippon Passau an. Wie Mannschaftssprecher Anton Bauhofer berichtet, fuhr die Münsinger Wettkampftruppe wegen des Fehlens mehrerer Leistungsträger leider nicht in Bestbesetzung ab.

Nicht nur dass der Münsinger Trainer Oliver Jungwirth wegen Krankheit ausfiel, es fehlten auch Yann Donat (verbog sich beim Laufen den großen Zeh), Peter Pfatrisch (bekam beim Fußball einen Tritt aufs Sprunggelenk), Fabian Weckel (im Sprunggelenk umgeknickt), Florian Asang (schnitt sich beim Kochen eine Fingerkuppe ab), Ulrich Köppl (Schulterverletzung), Andreas Adam (kämpfte zeitgleich in Sindelfingen), Martin und Stefan Brenndörfer, sowie Florian Forster (alle im Urlaub).

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Deshalb traten mit Karl und Sebastian Leising heuer zum ersten Mal auch Vater und Sohn auf die Tatami. Den Auftaktkampf durfte Dominik Urich bestreiten, der nach einer Rippen- sowie Schlüsselbeinfraktur erst seit kurzem wieder einsatzbereit ist. Urich ging zwar mit einer kleinen Wertung in Führung, musste jedoch seinem großen Trainingsrückstand Tribut zollen und verlor nach halber Kampfzeit in Bodenlage gegen eine Hebeltechnik. In den darauf folgenden vier Kämpfen konnte nur Sam Bester gewinnen und so gingen die Passauer mit 5:1 in Führung. Alexander Bauhofer startete dann die Münsinger Aufholjagd. Mit seinem Punktgewinn, den beiden Siegen von Magnus Chucholowski und Maximilian Graf sowie einer Niederlage von Anton Seidl mussten sich die Münsinger dann jedoch trotzdem mit einem 4:6-Rückstand in die Halbzeitpause begeben.

Im zweiten Durchgang stellte Anton Bauhofer die Mannschaft um. Felix Flegiel, der zwei Gewichtsklassen höher eingesetzt worden war und trotz starkem Kampf verloren hatte, wurde durch Anton Seidl ersetzt. Und Seidl gab seinen Kameraden das richtige Zeichen. Er warf seinen Gegner in einer tollen Aktion auf den Rücken und gewann so den ersten Kampf vorzeitig. Nach zwei Niederlagen von Dominik Urich und Stephan Vogt, der für Karl Leising gekommen war, konnte Sam Bester mit einer sehenswerten Wurftechnik einen weiteren Punkt für die Münsinger erkämpfen. Nach zwei Niederlagen von Sebastian Leising und Andreas Märkl waren die Passauer mit dem 10:6-Zwischenstand einem Sieg schon sehr nahe. Jedoch rochierte Anton Bauhofer auch jetzt.
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Er stellte seinen Sohn Alexander eine Gewichtsklasse hoch -81 kg und brachte für ihn Florian Degele -73 kg. Beide gewannen ihre Kämpfe ebenso souverän wie eindrucksvoll und holten gemeinsam mit Magnus Chucholowski und Maximilian Graf vier Punkte aus den letzten vier Kämpfen zum 10:10-Endstand.

Anton Bauhofer zum Abschneiden seiner Mannschaft: „Wir wollten zwar gewinnen, aber weil uns heute fast eine komplette Besetzung gefehlt hat, sind wir mit dem Unentschieden sehr zufrieden. Es zeigt aber, dass unsere Personaldecke zu dünn ist. Für die kommende Saison brauchen wir deshalb Verstärkung. Wir sind weiter auf dem zweiten Tabellenplatz mit einem Punkt Rückstand auf Peiting. Am 20.6.09 empfangen wir daheim in Münsing den TV Lenggries zum Landkreisderby. Bis dahin sollte sich unser Krankenstand gebessert haben und unsere Judoka kampfbereit sein.“




Neue Töne beim JV Ammerland-Münsing
Judo-Landesligist will Kontakt zur Tabellenspitze halten und sucht Sponsoren


Am Samstag, den 30. Mai 2009 ist es so weit. Die Erste Mannschaft des JV Ammerland-Münsing muss am fünften Kampftag beim Traditionsverein Nippon Passau antreten. Der Wettkampftruppe von Coach Oliver Jungwirth steht deshalb die lange Fahrt auf dem weiten Weg nach Passau bevor.

Und der Mannschaftssprecher Anton Bauhofer, bisher immer auf Understatement bedacht, lacht und sagt mit einem Augenzwinkern: „Damit uns das nicht noch mal droht, sollten entweder wir in die Bayernliga auf- oder Passau in die Bezirksliga absteigen – in jedem Fall müssen wir gewinnen. Als ungeschlagener Aufsteiger vom Starnberger See wollen wir schließlich dem punktgleichen Tabellenführer TSV Peiting aus dem Pfaffenwinkel hautnah auf den Fersen bleiben und deshalb beide Punkte aus der Dreiflüssestadt entführen. Und das wird gegen den Tabellendritten Nippon 2000 Passau so richtig schwer werden.“

Vom Aufstieg in die Bayernliga will Oliver Jungwirth indes nicht reden. Trotzdem ist sein erklärtes Ziel ein deutlicher Sieg. Nachdem der Abstieg für den Aufsteiger nun auch rechnerisch nicht mehr möglich ist, will der Münsinger Trainer einfach nur den Kontakt zum Tabellenführer halten. Jungwirth: „Ich möchte am Saisonende mit unserer Mannschaft unter den ersten Drei sein. Bis dahin ist es aber noch ein langer, weiter Weg.“ Und das wäre für den Landesliganeuling ein ausgezeichneter Erfolg.

Aber egal in welcher Liga die Münsinger im kommenden Jahr kämpfen, bereits jetzt streckt der Münsinger Ligabeauftragte Anton Bauhofer die Fühler aus und nimmt Kontakt mit potentiellen Verstärkungen auf. Allerdings sind die knappen finanziellen Mittel ein großes Handicap. Weder Aufwandsentschädigungen noch Reisekosten können den Kämpfern erstattet werden. „Wir brauchen den Idealismus unserer Judoka und deren Freude am Wettkampf!“, betont Jungwirth. Und Bauhofer ergänzt: „Wir suchen Sponsoren und laden jeden herzlich ein, unseren Olympischen Sport kennen zu lernen. Fördern und Unterstützen heißt hier die Devise. Als Gegenleistung bieten wir das Image und die Publicity der fairen und sauberen Sportart Judo“.




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Münsinger Judoka wollen zuhause punkten....
... und sie haben gepunktet!


Die Männermannschaft des Judoverein Ammerland-Münsing gewinnt zuhause knapp mit 10:8 gegen den Post SV München. Damit bleiben sie weiterhin Punktgleich mit dem Tabellenführer Peiting. Wer hätte sich das vor ein paar Monaten träumen lassen. Nach dem erfolgreichen Aufstieg aus der Judo-Bezirksliga in die Landesliga Gruppe Süd hatte sich die Männermannschaft vorsichtig den Klassenerhalt als Ziel gesetzt. Doch am vergangenen Samstag gingen sie nun auch am 4. Kampftag ungeschlagen von der Matte.

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Nach Eichstätt, München-Ost und Aibling stand nun der Post SV München zuhause sprichwörtlich auf der Matte. Im ersten Durchgang konnten sich die Gastgeber nach zunächst mehrmaligem Führungswechsel zum Ende hin klar mit 6:3 absetzen. Für Münsing siegten Dominik Urich (-90kg), Yann Donat (-66kg, kampflos), Martin Brenndörfer (+90kg), Anders Chucholowski (-73kg), Maximilan Graf (-81kg) und Peter Pfatrisch (-81kg). Die Gäste konnten sich ihre Punkte in den Kämpfen gegen Münsings Trainer Oliver Jungwirth (-90kg), Andras Märkl (-66kg) und Stephan Vogt (+90kg) ergattern. Marco Prisel (-73kg) erkämpfte ein unentschieden. Münsing schaute also siegesgewiss dem zweiten Durchgang entgegen. Doch die Gastmannschaft aus München legte einen Zahn zu. Der eingewechselte Max Graf (-90kg) erkämpfte zwar im ersten Kampf noch einen souveränen Sieg, dann musste das Publikum allerdings zusehen, wie die Gäste immer weiter aufholten. Urich, Donat, Vogt, Prisel, und der eingewechselte Anton Seidl (-81kg) mussten jetzt ihre Punkte abgeben.
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Mit dem unentschieden von Brenndörfer und dem Sieg von Fabian Weckel (-73kg) stand es vor dem letzten Kampf gerade noch 9:8 für die Gastgeber. Peter Pfatrisch, auf den ja auch schon im ersten Durchgang Verlass war, war sich seiner Verantwortung offenbar bewusst und schmetterte seinen Münchner Kontrahenten Dominique Mittelbach innerhalb von nur 14 Sekunden auf die Tatami und sicherte damit den vierten Sieg in Folge für den Judoverein Ammerland Münsing. Diese Begegnung zeigte auch, wie entscheidend es für eine Mannschaft sein kann, wenn sie nicht jede Gewichtsklasse voll besetzen kann. Die Mannschaft vom Post SV München reiste in der leichtesten Klasse -66kg mit nur einem statt zwei nötigen Kämpfern an, weshalb sie in beiden Runden jeweils einen Punkt abgeben mussten. Somit zahlte sich Münsings volle Besetzung bei diesem knappen Endergebnis ganz besonders aus. Nachdem auch Tabellenführer TSV Peiting seine Begegnung am Wochenende gewann bleibt der JVAM auf Platz zwei. Für den nächsten Kampf reisen Münsings Judoka am 30.Mai zum Tabellen-Dritten nach Passau.






<br />Die Mannschaft des JV Ammerland-Münsing in freudiger Erwartung bei der Aufstellung zu Beginn der Begegnung

Münsinger Judoka gewinnen auch in Bad Aibling
Der Landesligaaufsteiger hält weiterhin Kontakt zum Tabellenführer


Weiterhin siegreich ist die 1. Mannschaft des JV Ammerland-Münsing in der Judo-Landesliga. Auch am vergangenen Samstag gewann die Kampftruppe von Trainer Oliver Jungwirth vor mitgereistem Publikum – diesmal in Bad Aibling. Nachdem auch der Spitzenreiter TSV Peiting seine Begegnung beim Post SV München für sich entschied, geht das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Aufsteiger aus Münsing und dem Tabellenführer aus Peiting also weiter.

Dominik Urich (stehend) hat Robert Buendowski aufgeladen und versucht, ihn auf die Tatami zu werfen, während ihm Alexander Bauhofer (in der Hocke) vom Mattenrand aus Anweisungen gibt.

Wie Mannschaftssprecher Anton Bauhofer berichtet, traten die ersatzgeschwächten Münsinger trotz großer Personalnöte mit 14 Judoka in Bad Aibling an die Waage, auf der sich vorher bereits 21 Aiblinger hatten abwiegen lassen. Und der TuS Bad Aibling erwies sich als der erwartet schwere Gegner auf der Tatami. Nach zwei Niederlagen von Dominik Urich und Oliver Jungwirth gleich zu Beginn, schaffte Sam Bester mit seinem sehenswerten Sieg über Daniel Drogosch den Anschluss zum 1:2. Mit Niederlagen von Stephan Vogt, Florian Asang und Yann Donat, sowie Siegen von Max Graf, Peter

Sam Bester (rechts) vor seinem Sieg in einem packenden Kampf mit Christoph Czichowsky (links)
Pfatrisch und Magnus Chucholowski stand es 5:4 für Bad Aibling. Im letzten Kampf vor der Halbzeitpause gelang Alexander Bauhofer mit seinem souveränen Sieg über Denis Weisser der Ausgleich zum 5:5-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang baute Coach Oliver Jungwirth dann seine Mannschaft um. Der Münsinger Trainer nahm den nach seiner Knieoperation noch mit Trainingsrückstand kämpfenden Stephan Vogt heraus und stellte für ihn Peter Pfatrisch zwei Gewichtsklassen höher. Auf dessen vakanten Platz schob Jungwirth nun Magnus Chucholowski. Und für Chucholowski wechselte Jungwirth dann Anton Seidl ein. Damit lief es besser. Zwar verlor Jungwirth gleich zu Beginn seinen Kampf gegen Robert Buendowski, jedoch konnte Dominik Urich mit seinem Sieg über Hans Viehhauser postwendend wieder zum 6:6 ausgleichen. Der Durchbruch gelang Peter Pfatrisch.
Alexander Bauhofer (links) mit Kopfverband vor seinem Sieg in einem verbissen geführten Kampf mit Florian Speigel (rechts).
Ihm blieb es vorbehalten, die Münsinger mit seinem routinierten Sieg zum 6:7 über Lothar Max erstmals an diesem Tag in Führung zu bringen. Sam Bester, Magnus Chucholowski und Max Graf stellten dann eine beruhigende 6:10-Führung her. Auch die beiden Niederlagen von Yann Donat und Florian Asang konnten die Münsinger nicht mehr nervös machen, warteten doch mit Alexander Bauhofer und Anton Seidl noch zwei Punktegaranten am Rand der Tatami auf ihre Einsätze. Mit dem Triumph von Alexander Bauhofer über Florian Speigel in einem spektakulären Duell zum 8:11-Zwischenstand war den Münsingern der Sieg nicht mehr zu nehmen. In diesem verbissen geführten Kampf musste sich der Münsinger zweimal vom Sanitäter blutende Hautabschürfungen verpflastern lassen. Den krönenden Abschluss zum 8:12-Endstand steuerte Anton Seidl im letzten Kampf des Tages mit seinem Erfolg über Leonhard Holzner bei.

Oliver Jungwirth zu seiner Personalrochade: „Wir wollten gewinnen und ich wusste, ich musste etwas riskieren. Also stellte ich Peter Pfatrisch ins Schwergewicht und Peter gewann in überzeugender Manier. Angenehm überraschte mich auch die Leistung unseres Youngsters Florian Asang. Florian hat zum ersten Mal in der Landesliga gekämpft und sich recht wacker gehalten.“ Anton Bauhofer ergänzt: „Mit drei Siegen gleich zu Saisonbeginn hatten wir nicht gerechnet. Damit sollte der theoretisch immer noch mögliche Abstieg in weite Ferne gerückt sein. Dass es so gut läuft, ist sicherlich auch für unsere Jugendmannschaften ein Ansporn.“ Mit diesem Sieg sicherte sich der JV Ammerland-Münsing weiterhin Platz 2 in der Tabelle, punktgleich mit dem TSV Peiting. Der nächste Kampf findet am Samstag, 4. April 2009 in der Münsinger Schulturnhalle gegen den Post SV München statt. @ HYPERLINK "http://www.jvam.de" www.jvam.de



Vorbericht:

Münsinger Judoka erhoffen Auswärtssieg
Der Aufsteiger will auch in Bad Aibling punkten und zählt auf Schlachtenbummler


Die 1. Mannschaft des Judovereins Ammerland-Münsing rückt am morgigen Samstag zu ihrem ersten Auswärtskampf der Saison nach Bad Aibling aus. „Als Aufsteiger hoffen wir zwar auf einen doppelten Punktgewinn, aber rechnen dürfen wir damit nicht.“ so Oliver Jungwirth, der selbst noch auf der Tatami aktiv kämpfende Münsinger Trainer.

20 Kämpfe in 5 Gewichtsklassen stehen auf dem Programm einer jeden Judo-Landesligabegegnung. Jungwirth plagen dabei einige Personalsorgen: „Mit z.B. Martin Brenndörfer, Magnus Chucholowski, Florian Forster und Florian Degele fehlen uns leider einige Kämpfer. Diese Lücken dürfen nun von Andreas Misch, Florian Asang, Simon Machnik und Marco Prisel geschlossen werden. Ich bin froh, dass es uns rechtzeitig vor Saisonbeginn gelungen ist, Fremdstarter von anderen Vereinen geliehen zu bekommen.“

Mannschaftssprecher Anton Bauhofer ergänzt: „Bad Aibling dürfte ein echter Prüfstein für uns werden. Wir wollen uns als Aufsteiger gegen diese etablierte Landesliga-Mannschaft möglichst teuer verkaufen und es den Aiblingern mit ihren erfahrenen Kämpfern sehr schwer machen. Dabei hoffen wir auf möglichst viele Schlachtenbummler. Die Münsinger Fans sind zuhause ein großartiges Publikum. Wir würden uns freuen, wenn diese uns auch zu dieser schweren Auswärtsbegegnung zahlreich begleiten würden. Treffpunkt und Abfahrt nach Bad Aibling ist um 13:30 Uhr an der Schulturnhalle in Münsing.“

Der Münsinger Kader für Samstag in Bad Aibling: -66 kg: Florian Asang (Beuerberg), Yann Donat; -73 kg: Alexander Bauhofer, Anders Chucholowski, Felix Flegiel (Grafing), Marco Prisel (Sachsenkam), Anton Seidl (Grafing); -81 kg: Maximilian Graf, Simon Machnik, Peter Pfatrisch; -90 kg: Gerrit Diettrich (Grafing), Oliver Jungwirth, Dominik Urich (Abensberg); +90 kg: Sam Bester, Andreas Misch, Stephan Vogt





Berichte auf der Seite Presseberichte!


Sorgen in Lenggries nach dem Weggang von Alexander Bauhofer

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